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Harzwanderung – Wolfswarte

Im März haben wir uns tatsächlich in der Gruppe mal wieder zusammengerafft und sind im Harz auf Wanderung gegangen. Die Wolfswarte hatte ich bereits im letzten Jahr in Kurzform alleine begangen. Dieses Mal sollte es dann aber doch die gesamte Strecke sein, und es hat sich gelohnt!

Beim Förster-Ludwig-Platz haben wir eine kurze Pause gemacht und bei einem Picknick das schöne Wetter genossen. Die restliche Strecke haben wir relativ fix bis zur Wolfswarte geschafft. Teilweise wurde es da schon recht abenteuerlich, weil das Schmelzwasser des übrig gebliebenen Schnees die Wege überfluteten. Mit etwas nassen Füßen und in T-Shirts trotz Schnee haben wir das aber ganz gut gemeistert. Oben auf der Wolfswarte wurden wir dann mit einem grandiosen Blick über Altenau belohnt. Nach einer kurzen Pause und einigen Fotos ging es dann den weiteren Rundwanderweg wieder abwärts. Zum Ende hin fanden wir zumindest zwei Genossen, die ihren Spaß hatten ;)

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Die Wolfswarte

Nachdem ich jetzt seit Wochen (oder sind es schon Monate?!) kein Sport gemacht habe oder in irgend einer Weise einen sportlichen Ausgleich gefunden habe, habe ich mich dazu entschlossen eine Wanderung zu machen. Freitag Abend hatte ich noch bis 18Uhr Vorlesung, da bin ich samstags eh nicht in der Lage zu lernen oder an der Studienarbeit zu schreiben. Also gehts los.

Die Wanderroute „Wolfswarte“ habe ich online bei outdooractive gefunden. Eine Kartendarstellung mit Höhenprofil und Zwischenstopps ist sehr schön dargestellt. Auch die Anteile an Pfade, befestigte Wege und Asphalt / Straße werden angezeigt, was böse Überraschungen, wie nur Asphaltwege vermeidet.

Wolfswarte

Da ich allein unterwegs war, habe ich mir Marc Uwe Kling auf den iPod gepackt und natürlich konnte meine kleine Nikon auch nicht zu Hause bleiben, auch sie braucht Auslauf ;)

In Altenau gibt es gleich am Ortseingang an der Kreuzung Schultal / An der Bornkappe einen recht komfortablen Parkplatz, neben dem die Wanderroute auch schon losgeht. Vielleicht 500m geht man auf der Straße bzw. einem befestigten Weg, ab danach ist es eher Schotter und Waldweg, was sehr angenehm ist.

1 Altenau

Anfangs war das Wetter noch nicht ganz so schön und ich befürchtete auch noch Regen, nach kurzer Zeit wurde es aber doch sehr schön und sonnig. Gerade als ich oberhalb des Dorfes vorbeiging, hörte ich lautes Muhen (trotz Kopfhörer) und blieb irritiert stehen in Erwartung, dass gleich ein paar Rinder vorbeikommen. Es war nicht ganz so, aber sie lagen in nicht allzu weiter Entfernung (Luftlinie) auf der anderen Seite des Tales auf einem Hügel.

3 Altenau von oben

2 Nationalpark

Auf der ganzen Strecke gab es jede Menge Pflanzen und ich begegnete nur wenigen Menschen. Eigentlich so ziemlich nur eine große Gruppe Rentner traf ich am Dammbach, der zum Förster Ludwig Platz führte. Diese gingen dann allerdings einen anderen Weg weiter und ich hatte wieder Ruhe.

6 Blume

Direkt am Förster Ludwig Platz beschloss ich dann nicht auf den breiten Weg zurückzukehren, sondern einen etwas vereinsamten kleinen Weg zu nehmen, auf dem ich dann niemanden mehr traf. Der Weg ließ meine Route allerdings auf die Hälfte der eigentlichen Strecke schrumpfen. Es lohnte sich allerdings die blühende Natur zu entdecken. Auch wenn ich nasse Füße auf dem Weg bekam, denn er war nach kurzer Zeit bereits völlig überflutet. (Irgendwann werde ich Ersatzschuhe einpacken)

5 Förster Ludwig Platz

4 Weg

7 Hornisse

8 Blume

9 Motte

10 Weg

11 Weg

Ich habe auf jeden Fall vor die komplette Strecke noch zu erkunden, denn bereits der Anfang war vielversprechend.