Schlagwort-Archiv: Wandern

Rumänien – Braşov und Zărnești

Sechzehn Tage Roadtrip durch Rumänien – die ersten Tage in Braşov und Zărnești

Zur Vorbereitung ist bereits Bram Stokers „Dracula“ auf dem Kindle. Eine Landkarte zeigt unsere Ziele, die ich vorab online und mithilfe von Reiseführern rausgesucht habe. Die Flüge, ein Mietwagen und die erste Unterkunft in Bukarest sind gebucht. Alles Weitere buchen wir unterwegs spontan.

Nach dem Nachmittagsflug übernachten wir die erste Nacht in der Nähe von Bukarest. Ein kleines Hotel, das wir von der Straße aus kaum gefunden haben begrüßt uns mit freundlichem Personal und miefigen Zimmern. Nur eine Nacht – zum Glück.

Braşov

Am ersten Tag brechen wir nach Braşov auf. Ein paar Tage nehmen wir uns, um die Altstadt, die Umgebung und das „Gebirge“ (ein kleiner Hügel) zu Fuß zu erkunden. Wir sind in einem kleinen Bed & Breakfast untergebracht, das liebevoll von einem Paar geführt wird. Dort erhalten wir auch tolle Tipps für den restlichen Roadtrip.

Brasov

Brasov

Brasov

Brasov

Brasov

Brasov

Brasov

Brasov

Brasov

Brasov

Brasov

Brasov

Brasov

Brasov

Brasov

Brasov

Brasov

Brasov

Brasov

Canionul Șapte Scări

Einer der Tipps führt uns zur Schluchtenwanderung „Canionul Șapte Scări“. Frei übersetzt heißt das „Der Canyon der sieben Leitern“. Eine wundervolle Wanderung führt durch Natur und etwas holprige, gefühlt unsichere Leitern quer durch den Canyon. Wir sind fast die gesamte Wanderung über allein unterwegs. Lediglich zwei kleine Grüppchen begegnen uns auf unserem Weg. In einem der Grüppchen ist sogar einer der „Gründer“ der sieben Leitern und erzählt ein bisschen was über die Entstehung.

Canyon

Canyon

Canyon

Canyon

Canyon

Canyon

Canyon

Canyon

Canyon

Canyon

Canyon

Canyon

Canyon

Canyon

Zărnești

Bereits vorab habe ich vom Bärenreservat in Zărnești gelesen und wollte unbedingt hin. Hier werden Bären gerettet – sowohl aus der Unterhaltungsindustrie, als auch vor Städten – also vor Menschen. Die etwas traurig aussehenden Bären haben hier ein riesiges Reservat in dem sie sich frei aufhalten können, medizinisch und in der Versorgung unterstützt werden.

Bärenreservat, Bär, Bear

Hängebrücke bei Rappbodetalsperre

Zum dritten Mal sind wir an der Rappbodetalsperre gewandert, immer mit etwas unterschiedlichen Touren. Seit wir unsere Wandernadel-Stempelhefte haben, sind die Strecken etwas zielgerichteter und es werden weniger Abkürzungen genommen (Ausnahmezustände ausgenommen, aber dazu kommen wir bei der nächsten Wanderung).

Mit einem befreundeten Pärchen sind wir zum ersten Mal über die neue Hängebrücke an der Rappbodetalsperre gegangen. Dadurch, dass die Brücke direkt neben der Talsperre entlangführt ist es etwas witzlos, aber das Erlebnis Hängebrücke bleibt natürlich. Durch den Rundweg haben wir die Brücke nur in eine Richtung verwendet aber wir (eigentlich nicht nur wir) haben uns gefragt, ob der Rückweg im Preis inkludiert ist. Auf jeden Fall ist die Hängebrücke bei Geierlay noch ganz oben auf meiner Liste.

Die Hängebrücke bei der Rappbodetalsperre wurde vom lokalen Eventanbieter Harzdrenalin gebaut und wird von ihnen betrieben. Laut eigenen Angaben ist sie mit 458,5 Meter die längste Hängebrücke der Welt. Im Frühjahr 2017 wurde sie eröffnet und ich hoffe, dass der Ansturm noch weniger wird. Denn als wir dort waren, war sie völlig überfüllt.

Für 6 € kann man in 100 Meter Höhe neben der Rappbodetalsperre laufen. Geöffnet ist sie bereits ab 08:00 Uhr morgens und ich kann nur empfehlen so früh wie möglich da zu sein. Wir waren nach 09:00 Uhr da, weil der Ticketverkauf über den Schalter erst ab 09:00 Uhr möglich ist. Allerdings gibt es auch einen Ticketautomaten, mit dem man ab 08:00 Uhr auf die Brücke kann (Vorsicht, nur Barzahlung am Automaten!).

Schwarzwald bei Calw

Meine erste Wanderung im Schwarzwald habe ich bei Calw gemacht. Das kleine Dörfchen liegt am nordöstlichen Rande des Schwarzwaldes und die Gefahr sich heillos zu verlaufen ist nicht allzu groß.

Als Neuling im Schwarzwald wollte ich nicht direkt in unübersichtlichen Regionen starten, da ich auch noch allein unterwegs war.

Ich bin etwa 5 km insgesamt gewandert. Gestartet bin ich am Wimberg direkt in Richtung des Flüsschens Nagold. Fast am Fluss angekommen bin ich fast komplett umgedreht und zunächst entlang des Teuchelweges, dann querfeldein den Berg hinauf zurück.

Erst bei der Strecke querfeldein ist mir eingefallen, dass ich gar nicht gegen FSME geimpft bin. Zusammen mit Borreliose sollen die Zecken des Schwarzwaldgebietes Träger dieser Krankheiten sein…

Die Wolfswarte

Nachdem ich jetzt seit Wochen (oder sind es schon Monate?!) kein Sport gemacht habe oder in irgend einer Weise einen sportlichen Ausgleich gefunden habe, habe ich mich dazu entschlossen eine Wanderung zu machen. Freitag Abend hatte ich noch bis 18Uhr Vorlesung, da bin ich samstags eh nicht in der Lage zu lernen oder an der Studienarbeit zu schreiben. Also gehts los.

Die Wanderroute „Wolfswarte“ habe ich online bei outdooractive gefunden. Eine Kartendarstellung mit Höhenprofil und Zwischenstopps ist sehr schön dargestellt. Auch die Anteile an Pfade, befestigte Wege und Asphalt / Straße werden angezeigt, was böse Überraschungen, wie nur Asphaltwege vermeidet.

Wolfswarte

Da ich allein unterwegs war, habe ich mir Marc Uwe Kling auf den iPod gepackt und natürlich konnte meine kleine Nikon auch nicht zu Hause bleiben, auch sie braucht Auslauf ;)

In Altenau gibt es gleich am Ortseingang an der Kreuzung Schultal / An der Bornkappe einen recht komfortablen Parkplatz, neben dem die Wanderroute auch schon losgeht. Vielleicht 500m geht man auf der Straße bzw. einem befestigten Weg, ab danach ist es eher Schotter und Waldweg, was sehr angenehm ist.

1 Altenau

Anfangs war das Wetter noch nicht ganz so schön und ich befürchtete auch noch Regen, nach kurzer Zeit wurde es aber doch sehr schön und sonnig. Gerade als ich oberhalb des Dorfes vorbeiging, hörte ich lautes Muhen (trotz Kopfhörer) und blieb irritiert stehen in Erwartung, dass gleich ein paar Rinder vorbeikommen. Es war nicht ganz so, aber sie lagen in nicht allzu weiter Entfernung (Luftlinie) auf der anderen Seite des Tales auf einem Hügel.

3 Altenau von oben

2 Nationalpark

Auf der ganzen Strecke gab es jede Menge Pflanzen und ich begegnete nur wenigen Menschen. Eigentlich so ziemlich nur eine große Gruppe Rentner traf ich am Dammbach, der zum Förster Ludwig Platz führte. Diese gingen dann allerdings einen anderen Weg weiter und ich hatte wieder Ruhe.

6 Blume

Direkt am Förster Ludwig Platz beschloss ich dann nicht auf den breiten Weg zurückzukehren, sondern einen etwas vereinsamten kleinen Weg zu nehmen, auf dem ich dann niemanden mehr traf. Der Weg ließ meine Route allerdings auf die Hälfte der eigentlichen Strecke schrumpfen. Es lohnte sich allerdings die blühende Natur zu entdecken. Auch wenn ich nasse Füße auf dem Weg bekam, denn er war nach kurzer Zeit bereits völlig überflutet. (Irgendwann werde ich Ersatzschuhe einpacken)

5 Förster Ludwig Platz

4 Weg

7 Hornisse

8 Blume

9 Motte

10 Weg

11 Weg

Ich habe auf jeden Fall vor die komplette Strecke noch zu erkunden, denn bereits der Anfang war vielversprechend.

Abenteuerwanderung

Am Wochenende habe ich mein Weihnachtsgeschenk eingelöst und habe mir eine Wanderroute im Harz rausgesucht. Ab Romkerhalle Richtung Okertalsperre habe ich einige schöne Fotomotive vermutet. Also ging es am Samstag mit meinem Freund und drei weiteren Freunden los.

Bevor wir überhaupt angekommen sind, hat Jan ca. 3km vor Romkerhalle ein ganz hübsches Fleckchen an der Talsperre zum Gucken und Fotografieren gesehen. Also haben wir gehalten und geguckt und fotografiert. Es war ein recht trockenes Talbecken im Verlauf der Okertalsperre. Bereits zu Beginn des Weges war ein (gefühlt etwas übertriebenes Schild) „Lebensgefahr! Flutwelle!“ zu sehen. Die Treppe und auch das darunter liegende Tal waren allerdings einladend, also gingen wir alle hinunter. Bereits nach einigen Minuten war die gesamte Gruppe schon auf größeren Steinen mitten im Tal unterwegs, da bemerkte ich, dass das Wasser stieg. Gar nicht mal so langsam. Ich rief zu den Jungs sie sollen zurückkommen solange es noch geht, das nahm jedoch keiner als Ernst gemeint oder überhaupt wahr. Also ging ich zu ihnen. Bis ich ausreichend überzeugend war, mir zurück zu folgen, hatte das Wasser uns schon eingeschlossen.
Während sie noch scherzelten und fotografierten spürte ich schon Panik in mir aufsteigen. Die Strömungen talabwärts waren nicht ohne und ich weiß, dass bereits flaches Wasser mit der Strömung sehr unangenehm werden kann.
Nach einigem Gescherzel wie panisch ich ja schon war und einigem hin und her, um einen Weg zum Ufer zu finden, hat Marc einen etwas holprigen, aber funktionierenden Weg ausprobiert und war schließlich am Ufer. Nachdem ich folgte, kam auch der Rest der Gruppe nach.

Wasser

Nach etwas Erholung und trockenen Klamotten ging die Wandertour etwas entspannter weiter.

Wanderung

Wie es mit Fotografen so ist, viel entspannter. Ein paar Schritte gehen und einer findet immer ein Motiv.

FotografenWandern

Insgesamt sind wir ca sechs Stunden gewandert und haben fotografiert und gestaunt wie schön es doch in unserer Umgebung sein kann, und das, obwohl nicht mal die Sonne schien (die zwei Minuten Sonnenschein zählen nicht). Es sind noch ein paar schöne Schnappschüsse entstanden bei der Wanderung bergauf und bergab, nicht immer mit Pfad oder gar einem sicheren Weg.
Was man nicht alles für ein schönes Motiv tut.

Marc

Jan

Neumi

Bernd

Gruppe

Wasser-2

Moos

Der Jan hat auch über unseren spannenden Ausflug berichtet und ein paar sehr schöne Fotos auf seinem Blog gepostet, guckt doch auch hier mal rein!

Und der Marc hat natürlich auch ganz wundervolle Fotos gemacht, die ihr hier begutachten könnt.