Entspannen auf der Insel

Im Juli haben wir ein verlängertes Wochenende auf Langeoog verbracht. Mit Sonnenschein, Regen, Hagel, Wind haben wir einmal alles mitgenommen an nur drei Tagen. Gleich am ersten Tag haben wir eine Radtour gemacht und mit dem gemieteten Fahrrad die komplette Insel erkundet. Die Sonne hat selbstverständlich ausgereicht, dass ich wie ein Hummer abends ins Hotel gekommen bin. Das ist bei meiner Haut allerdings auch kein Kunststück. Dem sehr wechselhaften Wetter und der EM haben wir romantische Strandspaziergänge zu zweit und sehr viel Ruhe zu verdanken. So viel Ruhe, dass wir auch gemütlich ein paar Schnappschüsse ohne Menschen ergattern konnten.

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Korfu II

Nach einer kurzen Pause, um sich von diversen Verbrennungen zu erholen, geht es diesmal mit einem Auto weiter. Unser erster Ziel ist Kassiopi im Nordosten der Insel. Eine wunderschöne, kleine Hafenstadt mit kleinen Buchten und hübschen Stränden.

Kassiopi

Auch hier fanden wir eine Bucht (fast) für uns ganz allein zum Schnorcheln. Anfangs kamen noch ein paar andere Touris nach, die bald auch wieder verschwanden.

Kassiopi Bucht

Dann hatten wir auch diese Bucht ganz für uns allein mit großen Steinen in einer Tiefe von vielleicht zwei oder drei Metern und jede Menge verschiedener Fische, die sich darunter und dazwischen versteckten. Oder auch einfach neben uns herschwammen. Eine tolle Gelegenheit, um mit der neuen Unterwasser-Kamera Fotos zu machen.

Marc Schnorchelt

Fisch

Anschließend fuhren wir an das nordöstliche Ende der Insel und parkten mitten auf einer kurvenreichen Straße. Hier ist das ja kein Problem.
Zu Fuß ging dann die letzte Etappe zu einer sehr abgelegenen Bucht mit anschließendem See. Selbst die Bezeichnung „Pfad“ wäre für diesen Weg, den wir nahmen völlig übertrieben. Anfangs war noch ein Pfad zu erkennen, der dann in pure Wildnis überging. (Bei einer unserer Harz-Wanderungen würde dort jetzt das Lebensgefahr-Schild hängen, an dem wir vorbei und weitergehen würden.)

Wildnis

Die Wildnis (ich will es einfach nicht Pfad nennen) ging zunächst bergauf und anschließend wieder bergab in die Bucht. Unterwegs fanden wir allerhand Pflanzen und Tiere, doch am meisten fielen die Spinnen auf, die in jeder erdenklichen freien Fläche zwischen Bäumen und Sträuchern ihre Netze spannen. Gruselig. Nein, eigentlich stelle ich mich nicht so schlimm an und quieke bei jedem Kleintier/Insekt. Aber diese Spinnen waren so gruselig und oft über unseren Köpfen oder direkt auf Kopfhöhe. Ich musste sie fotografieren. Und mich ekeln.

Spinne

Es hatte sich auf jeden Fall gelohnt. Die Bucht war wunderschön und einsam.

Bucht Spinnenpfad

In aller Ruhe konnten wir uns in die Sonne (eigentlich in den Schatten, die Verbrennungen ließen sich nicht so schnell vergessen, aber Sonne klingt schöner) legen und fotografieren, ein wenig im Wasser planschen. Ja, mehr als planschen ging nicht. Trotz des kristallklaren Wassers waren wir nur hüfttief darin, da es so furchtbar kalt war.

Muscheln

Koralle

Am vorletzten Ausflugstag hatten wir uns vorgenommen Kerkyra (Korfu Stadt) näher zu erkunden. Gerade auf die neue Festung geklettert, fing es fürchterlich an zu regnen.

Kerkyra bei Regen

Wie aus Eimern ergossen sich sintflutartige Regenschauer. Wir hatten relativ schnell Unterschlupf unter einem alten Steinpavillion gefunden, waren allerdings schon durchnässt. Nach einer Weile entschlossen wir uns, in den Ort zum nächsten Restaurant zu laufen. Es würde ja doch nicht ganz aufhören zu regnen, etwas weniger Regen reichte schon aus, um uns zu motivieren. Im Restaurant lief uns das Wasser dann in kleinen Bächlein über Gesicht und Kleidung. Aber zum Fotografieren doch überraschend angenehm, weil nicht so viele Touris wie blöd im Bild, oder besser noch vor dem Motiv rumstehen.

Kerkyra bei Regen3

Tatsächlich haben wir uns an dem Tag noch einen sehr günstigen Regenschirm ergattert, damit wir nicht den ganzen Tag völlig durchnässt rumlaufen. Der Regenschirm war übrigens deswegen so verdammt günstig, weil er an Startschwierigkeiten litt (man musste ihn auf ganz bestimmte Weise öffnen, damit er nicht nach oben klappte) und selbst im geöffneten Zustand machte er einen sehr klapprigen Eindruck. Aber es gab ja kaum Wind und deswegen reichte das vollkommen aus. Kalt war es dennoch. So schlenderten wir durch die Innenstadt, die Altstadt und zur alten Festung.

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Kerkyra alte Festung

Am letzten Ausflugstag gingen uns ein wenig die Ideen aus. Ich hatte noch von der Mäuse Insel gelesen und wollte da hin, dann wären wir aber schon wieder nach Kerkyra reingefahren. Ach, was solls, sonst wüssten wir auch nicht wo noch hin. Also ab nach Kerkyra. Ich war felsenfest davon überzeugt, dass Vido die Mäuse Insel ist und parkte dementsprechend dort in der Nähe des Hafens. Da stellten wir fest, dass dies gar nicht die richtige Insel ist. Naja, dann erst mal noch ein bisschen Kerkyra erkunden, in die St. Spiridon Kirche und verdammt gutes Softeis essen. Mit Ingwer Geschmack. Klingt merkwürdig, war aber sehr lecker. Nach dem Mittag sind wir weiter nach Kanoni gefahren (von wo aus wir tatsächlich zur Mäuse Insel konnten).

Mäuse Insel

Vorerst haben wir uns aber die Start- und Landebahn vom Flughafen Kerkyra angeschaut. Also von einer Art Steg/Brücke aus konnten wir direkt auf die Bahn geschaut und Flugzeuge Starten und Landen gesehen. Der Start war recht unspektakulär, weil von uns weg gestartet wurde, aber bei der Landung ist der Flieger sehr niedrig direkt über uns weggeflogen.
Da auf Kerkyra nicht in einem Takt wie in Frankfurt oder Hannover die Flugzeuge starten und landen, verbrachten wir dort eine etwas längere Zeit.

Flug

welcome to paradise

Anschließend sind wir mit einem kleinen Bötchen auf die Mäuse Insel. Eine sehr kleine Insel, auf der sich nur eine kleine Kirche und ein Souvenir Shop befindet. Ganz knuffig.

Mäuse Insel2

So endet ein toller und erholsamer Urlaub auf der wunderschönen Insel Korfu.

wir

Sri Lanka – Erster Eindruck vom Urlaubsort

Jetzt habe ich etwas mehr Ruhe zum schreiben, am Pool war das keine gute Idee ^^.
Nach der Ankunft mit dem Kleinbus kam mir die Lage des Hotels recht normal für einen Urlaubsort vor. Gestern waren wir gleich auf der Suche nach einem Supermarkt und da viel mir auf: wir sind ein wenig abgelegen ^^ ist einerseits sehr schön, denn der Strandabschnitt ist sehr leer vor unserem Hotel (das könnte auch an den Strömungen liegen), aber für einen kleinen Supermarkt sind wir recht lange mit aufdringlicher einheimischer Begleitung gelaufen… Für einen Abstecher in die naheliegende Stadt werden wir wohl ein „Tuk Tuk“ nehmen (kleines Fahrzeug mit drei Rädern). Die Menschen sowohl im Hotel als auch außerhalb sind sehr freundlich und bisher haben alle Englisch und einige sogar Deutsch gesprochen. Das mit dem auf der Straße anquatschen… tja, damit muss man in einem Land, das von Tourismus lebt wohl umgehen können, irgendwie müssen deren Angebote doch an den Touri gebracht werden ;) .
Das Essen ist sehr gut, wenn man auf Knoblauch und Zwiebeln steht. :) Ich finde es unheimlich lecker :)
Ich bin auf die Ausflüge und nächsten Tage gespannt.

Übrigens, das Dessertbuffet:

Anreise und erster Eindruck

Die Anreise war dermaßen zäh, das wir gestern nur noch am Pool rumliegen konnten ;) Übrigens fand das Umsteigen in Bahrain statt und nicht in Dubai ^^

Sich an die Temperatur und Luftfeuchtikeit zu gewöhnen ist schon nicht ohne, aber machbar. Heute wurden erst mal die ersten Ausflüge organisiert, Sonntag geht es nach Kandi und Mittwoch auf eine Flussfahrt durch den Bentota.

Leider ist momentan Monsunzeit, das heißt man braucht mehr Flossenschläge, um gegen die Strömung anzuschwimmen, als um in irgendeine Richtung zu schwimmen…. Zum Tauchen werde ich mir wohl einen Ort an der Ostküste suchen müssen…

Ich habe den Artikel mit meiner mobilen App geschrieben und bin mir über die Konsequenzen noch nicht ganz bewusst, ich hoffe es klappt ^^

Sri Lanka – Vorbereitungen 30.07.2012

Mittwoch geht es los und die meisten Vorbereitungen sind getroffen. Alle Mitreisenden haben ein Visum erhalten (eigentlich eher gekauft, aber gut,  bei ca. 15€/Person kann man das verkraften) und Impfungen sind bereits erledigt (für die Südhälfte der Insel wird zwar Hepatitis A+B empfohlen, Malaria  von den meisten Ärzten jedoch nur für die Nordhälfte). Vorsichtshalber ist in der Reiseapotheke eine Malaria-Behandlungspackung dabei :) zusammen mit Schmerztabletten, was gegen Fieber, Insektenstiche, sämtliche Magen-Darm-Beschwerden und Erkältung, sowie einer Auslandskrankenversicherung sollte alles abgedeckt sein…

Koffer und Handgepäck sind gepackt mit ABC-Tauchausrüstung, meine alte UW Kamera (eine neue war leider noch nicht drin, aber vlt. ergibt sich etwas vor Ort) und die kleine Nikon L110 wird die überwasser Fotos versüßen (hoff ich) ;) natürlich auch Kleidung und das übliche Zeugs :)

Die Anreise wird wohl etwas zäh sein mit der Zugfahrt nach Frankfurt, Flug nach Dubai und dann nach Sri Lanka und natürlich die Busreise zum Hotel. Nach etwa 20 Stunden sollten wir wohlbehütet im Hotel angekommen sein. Dieses befindet sich auf der Süd-West-Seite der Insel in Beruwala. Umgeben vom Indischen Ozean und dem Fluss Bentota Ganga bieten sich sicherlich mehr als genug Möglichkeiten für Wassersportarten. Da ich gelesen habe, dass die Strömungsverhältnisse von März bis November an der Westküste zum Tauchen zu gefährlich sein könnten, wird es wohl ein bis zwei Ausflüge an die Ostküste geben. Aber auch Ausflüge in Naturschutzparks, das Gebirge und „Kulturdreieck“ werden garantiert spaßig.

Ich bin schon sehr gespannt, was Flora, Fauna, Menschen und Kultur (vor allem die kulinarischen Spezialitäten) so an Fotos und Begegnungen hergeben. Ich versuche regelmäßig über interessante Sachen hier zu bloggen.