Tromsø – Hundeschlittentour

Ein bisschen Action muss ja immer sein. In Norwegen haben wir passenderweise eine Hundeschlittentour durch die ewig-weißen Lande mitgemacht :)

Bevor wir starteten, durften wir die Hunde kennenlernen. Sie wurden namentlich vorgestellt und ein paar durften mal ne Runde am Hundeschlittenfahrer/in schnuppern und schlabbern. Eine kleine Einführung in das 1×1 des Hundeschlittenfahrens: Wie bremse ich und was mache ich als „Beifahrer“ wenn mein Schlittenfahrer herunterfällt? Und dann ging es schon los!

Etwa nach der Hälfte der Tour haben wir getauscht und Marc durfte im Schlitten entspannen, während ich weiter gefahren bin. Es war furchtbar anstrengend, aber hat sich sehr gelohnt! Es gab schöne, abgelegene Landschaften zu sehen. Wir haben mit den Hunden zwischendurch immer mal eine Pause gemacht, so konnten wir etwas trinken und die Hunde sich im Schnee abkühlen und spielen. Es hat sehr Spaß gemacht mit den Kamera-scheuen Hunden Fotos zu machen: entweder wollten sie mal an der Kamera schlabbern oder haben einen direkt zum schmusen angesprungen, sodass Fotografieren gar nicht mehr möglich war :)

Das Einzige, das wir das nächste Mal anders machen werden: wir werden Sonnenmilch mitnehmen und uns vorher eincremen! Wir haben echt an alles gedacht: Kamera, Ersatzakku, Ersatzspeicherkarte, Trinken, Snacks für Zwischendurch aber keine Sonnenmilch! Und unterwegs gab es nicht sonderlich viel Schatten. Abends war ich also etwas verbrutzelt. Aber die nächsten Tage wurden eh wolkig, da fühlte es sich auch nicht mehr so schlimm an.

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Tromsø – Unterwasserwelt Polaria

In Tromsø haben wir uns nicht nur den Himmel und die Umgebung angeschaut, auch das Polaria haben wir besucht. Es ist ein kleines Aquarium, in dem die lokale Flora und Fauna vorgestellt wird. Sehr angenehm war, dass die Tiere nicht als Entertainment für Touris missbraucht werden, sondern tatsächlich vorgestellt. So wurden bei der Show mit den Robben diese gefüttert und deren Lebensweise erzählt, anstatt sie durch einen Ring zu jagen oder irgendwelche Kunststückchen vorführen zu lassen.

Insgesamt hat mir der Aufenthalt sehr gefallen, die Aquarien und Umgebung waren sehr hübsch hergerichtet. Ein 3D-Kino hat uns dort sogar noch Polarlichter sehen lassen ;)

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Tromsø

Ein paar Tage unserer Freizeit verbrachten wir dieses Jahr bereits in der norwegischen „Stadt“ Tromsø. (Stadt ist in Anführungszeichen gesetzt, weil Tromsø eher eine Insel als eine Stadt ist.)

Mit rosigen Aussichten auf Polarlichter freuten wir uns bereits vorab auf spannende Fototouren, idealerweise mit Sternenhimmel und Polarlichter. Da wir uns vor Ort nicht auskennen und weder in Gletscherspalten untergehen noch an unansehnlichen Plätzen enttäuscht Fotos machen wollten, buchten wir vorab eine „Polarlichtertour“ in kleiner Gruppe.

Davon ausgehend, dass Tromsø und Umgebung mehr zu bieten hat als Polarlichter ließen wir uns ein paar Tage Zeit zum anschauen der Umgebung und blockten nur noch einen weiteren Tag, um Hundeschlitten zu fahren.

Tromsø ist eine beschauliche Insel im Norden Norwegens. Als wir am Flughafen Tromsø landeten, war durch die dicken Wolken nichts zusehen. Nach dem Aussteigen waren die Tragflächen bereits mit Schnee bedeckt und beim Umschauen hat man gleich gemerkt: hier ist der Winter noch nicht vorbei.

Im Laufe des Urlaubs wurde es leider doch noch etwas wärmer und der Schnee schmolz zu Bächen auf den Straßen.

Doch wir lassen uns ja nicht davon abhalten durch die Straßen zu streifen und Fotos zu machen.

Ganz viele kleine Cafés, Restaurants und Geschäfte zierten den Gehweg und die Promenade. Bei dem glasklaren Wasser ist hier ein Sommerurlaub sicherlich auch traumhaft.

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Stars and trees and polar tour

Eine Polarlichter-Tour will vorbereitet sein. Da ich bisher immer mit meinem Zoom-Objektiv (Nikkor 18-105mm) bei einer Lichtstärke von f/3.5-5.6 fotografiert habe, wollte ich für das Einfangen von Polarlichter gern etwas Lichtstärkeres haben.

Da Marc ein lichtstärkeres Objektiv noch rumfliegen hat und mittlerweile selbst mit einer Fuji X-T10 fotografiert, durfte ich seins ausleihen. :)

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Dazu habe ich sowohl Media Markt und Saturn unsicher gemacht, als auch online alles durchforstet. Polarlichter und Landschaft sind bei einem zu kleinen Blickwinkel nicht schön darzustellen, deswegen sollte das Objektiv möglichst weitwinklig sein.

Am liebsten hätte ich das Nikkor 14mm f/1.4 gehabt, aber Leute, ist das teuer! Dann hätte ich mir Norwegen nicht mehr leisten können :D Also bin ich von Nikkor weg und habe bei Walimex, Samyang, Tokina, Sigma und Konsortien geschaut. Tamron hat leider keine weitwinkligen, lichtstarken Objektive. Nach durchforsten aller Rezensionen und Preis-/Leistungsverhältnis ist es schließlich das Walimex Pro 14mm f/2.0 geworden.

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Das Objektiv hat keinen Autofokus. Das war für mich gerade nachts ein großes Problem, da es auch keine Hilfen gab scharfe Kanten auszumachen. Fast ohne Kontrast ein Bild manuell scharf zu stellen schien mir fast unmöglich. Dementsprechend habe ich unfassbar viel ausprobiert und von 50 Fotos ist eins einigermaßen scharf geworden. Da mich das sehr angenervt hat, ging das Objektiv auch wieder zurück. Das nächste Mal gebe ich doch etwas mehr aus und bekomme auch schönere Bilder raus :)