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Rumänien – Bran

Bran Castle – ein Besuch bei Dracula

Bran ist insbesondere durch Vlad dem Pfähler, oder wie in Bram Stokers Buch beschriebener Figur Dracula, berühmt. Wenn man schon in der Region ist, muss man doch Transilvaniens berühmtestes Schloss besuchen.

Mit großen (romantisierten) Erwartungen von dunklen, furchteinflößenden Räumen und Kellergewölben habe ich das riesige Grundstück betreten. Allerdings war es gar nicht mal so gruselig. Eher hübsch. Ein Fachwerk-Schloss mit einer ziemlich schönen Aussicht. Leider auch sehr überfüllt, aber das war irgendwie zu erwarten.

Bran

Bran

Bran

Bran

Bran

Ihr wollt mehr aus Rumänien sehen? Ich habe bereits über Brasov geschrieben, schaut doch mal vorbei! Auch mein Mann hat bereits hübsch bebildert über unseren Roadtrip geschrieben :)

Hängebrücke bei Rappbodetalsperre

Zum dritten Mal sind wir an der Rappbodetalsperre gewandert, immer mit etwas unterschiedlichen Touren. Seit wir unsere Wandernadel-Stempelhefte haben, sind die Strecken etwas zielgerichteter und es werden weniger Abkürzungen genommen (Ausnahmezustände ausgenommen, aber dazu kommen wir bei der nächsten Wanderung).

Mit einem befreundeten Pärchen sind wir zum ersten Mal über die neue Hängebrücke an der Rappbodetalsperre gegangen. Dadurch, dass die Brücke direkt neben der Talsperre entlangführt ist es etwas witzlos, aber das Erlebnis Hängebrücke bleibt natürlich. Durch den Rundweg haben wir die Brücke nur in eine Richtung verwendet aber wir (eigentlich nicht nur wir) haben uns gefragt, ob der Rückweg im Preis inkludiert ist. Auf jeden Fall ist die Hängebrücke bei Geierlay noch ganz oben auf meiner Liste.

Die Hängebrücke bei der Rappbodetalsperre wurde vom lokalen Eventanbieter Harzdrenalin gebaut und wird von ihnen betrieben. Laut eigenen Angaben ist sie mit 458,5 Meter die längste Hängebrücke der Welt. Im Frühjahr 2017 wurde sie eröffnet und ich hoffe, dass der Ansturm noch weniger wird. Denn als wir dort waren, war sie völlig überfüllt.

Für 6 € kann man in 100 Meter Höhe neben der Rappbodetalsperre laufen. Geöffnet ist sie bereits ab 08:00 Uhr morgens und ich kann nur empfehlen so früh wie möglich da zu sein. Wir waren nach 09:00 Uhr da, weil der Ticketverkauf über den Schalter erst ab 09:00 Uhr möglich ist. Allerdings gibt es auch einen Ticketautomaten, mit dem man ab 08:00 Uhr auf die Brücke kann (Vorsicht, nur Barzahlung am Automaten!).

Schwarzwald bei Calw

Meine erste Wanderung im Schwarzwald habe ich bei Calw gemacht. Das kleine Dörfchen liegt am nordöstlichen Rande des Schwarzwaldes und die Gefahr sich heillos zu verlaufen ist nicht allzu groß.

Als Neuling im Schwarzwald wollte ich nicht direkt in unübersichtlichen Regionen starten, da ich auch noch allein unterwegs war.

Ich bin etwa 5 km insgesamt gewandert. Gestartet bin ich am Wimberg direkt in Richtung des Flüsschens Nagold. Fast am Fluss angekommen bin ich fast komplett umgedreht und zunächst entlang des Teuchelweges, dann querfeldein den Berg hinauf zurück.

Erst bei der Strecke querfeldein ist mir eingefallen, dass ich gar nicht gegen FSME geimpft bin. Zusammen mit Borreliose sollen die Zecken des Schwarzwaldgebietes Träger dieser Krankheiten sein…

Palaeon

Da wohnen wir ein Leben lang in der Region und schaffen es nicht einmal in den vielen Jahren das Paläon zu besuchen. Kaum arbeite ich in Stuttgart, gibt es einen Wochenendausflug zum Paläon in Schöningen. :)

Vor ein paar Wochen sind Marc und ich spontan zur Ausgrabungsstätte im Braunkohletagebau gefahren. Wir haben uns sowohl das Museum als auch die Ausgrabung angeschaut.
Es ist echt spannend was so alles in der Region aus vergangenen Zeiten gefunden wurde. Nicht nur die mittlerweile berühmten Speere gehören dazu, sondern sogar auch Säbelzahntiger. Bei einer Führung durch die Ausgrabungsstelle haben wir nicht nur die Funde, sondern auch die verwendeten Methoden und vieles Drumherum kennengelernt.

Leider ist zwar das Fotografieren überall erlaubt, jedoch nicht das Veröffentlichen der Fotos. Das versehentliche Veröffentlichen wissenschaftlicher Errungenschaften durch einen Laien wie mich wäre zu gefährlich… Fotos könnt ihr auf der Webseite des Paläons betrachten.

Das Paläon:

Entspannen auf der Insel

Im Juli haben wir ein verlängertes Wochenende auf Langeoog verbracht. Mit Sonnenschein, Regen, Hagel, Wind haben wir einmal alles mitgenommen an nur drei Tagen. Gleich am ersten Tag haben wir eine Radtour gemacht und mit dem gemieteten Fahrrad die komplette Insel erkundet. Die Sonne hat selbstverständlich ausgereicht, dass ich wie ein Hummer abends ins Hotel gekommen bin. Das ist bei meiner Haut allerdings auch kein Kunststück. Dem sehr wechselhaften Wetter und der EM haben wir romantische Strandspaziergänge zu zweit und sehr viel Ruhe zu verdanken. So viel Ruhe, dass wir auch gemütlich ein paar Schnappschüsse ohne Menschen ergattern konnten.

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