Schlagwort-Archiv: Nikon D5100

Rumänien – Bran

Bran Castle – ein Besuch bei Dracula

Bran ist insbesondere durch Vlad dem Pfähler, oder wie in Bram Stokers Buch beschriebener Figur Dracula, berühmt. Wenn man schon in der Region ist, muss man doch Transilvaniens berühmtestes Schloss besuchen.

Mit großen (romantisierten) Erwartungen von dunklen, furchteinflößenden Räumen und Kellergewölben habe ich das riesige Grundstück betreten. Allerdings war es gar nicht mal so gruselig. Eher hübsch. Ein Fachwerk-Schloss mit einer ziemlich schönen Aussicht. Leider auch sehr überfüllt, aber das war irgendwie zu erwarten.

Bran

Bran

Bran

Bran

Bran

Ihr wollt mehr aus Rumänien sehen? Ich habe bereits über Brasov geschrieben, schaut doch mal vorbei! Auch mein Mann hat bereits hübsch bebildert über unseren Roadtrip geschrieben :)

Rumänien – Braşov und Zărnești

Sechzehn Tage Roadtrip durch Rumänien – die ersten Tage in Braşov und Zărnești

Zur Vorbereitung ist bereits Bram Stokers „Dracula“ auf dem Kindle. Eine Landkarte zeigt unsere Ziele, die ich vorab online und mithilfe von Reiseführern rausgesucht habe. Die Flüge, ein Mietwagen und die erste Unterkunft in Bukarest sind gebucht. Alles Weitere buchen wir unterwegs spontan.

Nach dem Nachmittagsflug übernachten wir die erste Nacht in der Nähe von Bukarest. Ein kleines Hotel, das wir von der Straße aus kaum gefunden haben begrüßt uns mit freundlichem Personal und miefigen Zimmern. Nur eine Nacht – zum Glück.

Braşov

Am ersten Tag brechen wir nach Braşov auf. Ein paar Tage nehmen wir uns, um die Altstadt, die Umgebung und das „Gebirge“ (ein kleiner Hügel) zu Fuß zu erkunden. Wir sind in einem kleinen Bed & Breakfast untergebracht, das liebevoll von einem Paar geführt wird. Dort erhalten wir auch tolle Tipps für den restlichen Roadtrip.

Brasov

Brasov

Brasov

Brasov

Brasov

Brasov

Brasov

Brasov

Brasov

Brasov

Brasov

Brasov

Brasov

Brasov

Brasov

Brasov

Brasov

Brasov

Brasov

Canionul Șapte Scări

Einer der Tipps führt uns zur Schluchtenwanderung „Canionul Șapte Scări“. Frei übersetzt heißt das „Der Canyon der sieben Leitern“. Eine wundervolle Wanderung führt durch Natur und etwas holprige, gefühlt unsichere Leitern quer durch den Canyon. Wir sind fast die gesamte Wanderung über allein unterwegs. Lediglich zwei kleine Grüppchen begegnen uns auf unserem Weg. In einem der Grüppchen ist sogar einer der „Gründer“ der sieben Leitern und erzählt ein bisschen was über die Entstehung.

Canyon

Canyon

Canyon

Canyon

Canyon

Canyon

Canyon

Canyon

Canyon

Canyon

Canyon

Canyon

Canyon

Canyon

Zărnești

Bereits vorab habe ich vom Bärenreservat in Zărnești gelesen und wollte unbedingt hin. Hier werden Bären gerettet – sowohl aus der Unterhaltungsindustrie, als auch vor Städten – also vor Menschen. Die etwas traurig aussehenden Bären haben hier ein riesiges Reservat in dem sie sich frei aufhalten können, medizinisch und in der Versorgung unterstützt werden.

Bärenreservat, Bär, Bear

Hängebrücke bei Rappbodetalsperre

Zum dritten Mal sind wir an der Rappbodetalsperre gewandert, immer mit etwas unterschiedlichen Touren. Seit wir unsere Wandernadel-Stempelhefte haben, sind die Strecken etwas zielgerichteter und es werden weniger Abkürzungen genommen (Ausnahmezustände ausgenommen, aber dazu kommen wir bei der nächsten Wanderung).

Mit einem befreundeten Pärchen sind wir zum ersten Mal über die neue Hängebrücke an der Rappbodetalsperre gegangen. Dadurch, dass die Brücke direkt neben der Talsperre entlangführt ist es etwas witzlos, aber das Erlebnis Hängebrücke bleibt natürlich. Durch den Rundweg haben wir die Brücke nur in eine Richtung verwendet aber wir (eigentlich nicht nur wir) haben uns gefragt, ob der Rückweg im Preis inkludiert ist. Auf jeden Fall ist die Hängebrücke bei Geierlay noch ganz oben auf meiner Liste.

Die Hängebrücke bei der Rappbodetalsperre wurde vom lokalen Eventanbieter Harzdrenalin gebaut und wird von ihnen betrieben. Laut eigenen Angaben ist sie mit 458,5 Meter die längste Hängebrücke der Welt. Im Frühjahr 2017 wurde sie eröffnet und ich hoffe, dass der Ansturm noch weniger wird. Denn als wir dort waren, war sie völlig überfüllt.

Für 6 € kann man in 100 Meter Höhe neben der Rappbodetalsperre laufen. Geöffnet ist sie bereits ab 08:00 Uhr morgens und ich kann nur empfehlen so früh wie möglich da zu sein. Wir waren nach 09:00 Uhr da, weil der Ticketverkauf über den Schalter erst ab 09:00 Uhr möglich ist. Allerdings gibt es auch einen Ticketautomaten, mit dem man ab 08:00 Uhr auf die Brücke kann (Vorsicht, nur Barzahlung am Automaten!).

Schwarzwald bei Calw

Meine erste Wanderung im Schwarzwald habe ich bei Calw gemacht. Das kleine Dörfchen liegt am nordöstlichen Rande des Schwarzwaldes und die Gefahr sich heillos zu verlaufen ist nicht allzu groß.

Als Neuling im Schwarzwald wollte ich nicht direkt in unübersichtlichen Regionen starten, da ich auch noch allein unterwegs war.

Ich bin etwa 5 km insgesamt gewandert. Gestartet bin ich am Wimberg direkt in Richtung des Flüsschens Nagold. Fast am Fluss angekommen bin ich fast komplett umgedreht und zunächst entlang des Teuchelweges, dann querfeldein den Berg hinauf zurück.

Erst bei der Strecke querfeldein ist mir eingefallen, dass ich gar nicht gegen FSME geimpft bin. Zusammen mit Borreliose sollen die Zecken des Schwarzwaldgebietes Träger dieser Krankheiten sein…

Palaeon

Da wohnen wir ein Leben lang in der Region und schaffen es nicht einmal in den vielen Jahren das Paläon zu besuchen. Kaum arbeite ich in Stuttgart, gibt es einen Wochenendausflug zum Paläon in Schöningen. :)

Vor ein paar Wochen sind Marc und ich spontan zur Ausgrabungsstätte im Braunkohletagebau gefahren. Wir haben uns sowohl das Museum als auch die Ausgrabung angeschaut.
Es ist echt spannend was so alles in der Region aus vergangenen Zeiten gefunden wurde. Nicht nur die mittlerweile berühmten Speere gehören dazu, sondern sogar auch Säbelzahntiger. Bei einer Führung durch die Ausgrabungsstelle haben wir nicht nur die Funde, sondern auch die verwendeten Methoden und vieles Drumherum kennengelernt.

Leider ist zwar das Fotografieren überall erlaubt, jedoch nicht das Veröffentlichen der Fotos. Das versehentliche Veröffentlichen wissenschaftlicher Errungenschaften durch einen Laien wie mich wäre zu gefährlich… Fotos könnt ihr auf der Webseite des Paläons betrachten.

Das Paläon: