[Rezension] Sebastian Fitzek – Der Augensammler

Der Augensammler Book Cover Der Augensammler
Sebastian Fitzek
Weltbild
2013
442

Alexander Zorbach, Protagonist des Buches, ist Ex-Polizist und Journalist. Er hat eine traumatische Vergangenheit und seine Zukunft sieht nicht viel besser aus. Die Handlung des Buches beschreibt die Jagd nach dem Augensammler, der Kinder entführt und nach einem Ultimatum ersticken lässt...

Ich habe jetzt insgesamt fast zwei Monate gebraucht, um das Buch zu lesen. Ich habe es mehrfach zur Seite gelegt, weil das kapitelweise Wechseln der Sichtweise und Springen in der Zeitleiste etwas anstrengend war. Vielleicht lag es auch zusätzlich an den Lesepausen, dass ich jedes mal etwas orientierungslos war und es schwer fand wieder einzusteigen.

Obwohl ich mich nicht wirklich an den Schreibstil gewöhnen kann, ist die Story doch so spannend, dass ich auch nicht ganz aufhören konnte zu lesen.

Die Story an sich ist zwar spannend aber ehrlich gesagt auch creepy. Ich mein: eine Blinde, die durch Körperkontakt Visionen sieht? Das fand ich arg merkwürdig und vielleicht auch ein bisschen zu einfach, um Hinweise zu dem Mörder zu finden. Das Ende des Buches war allerdings richtig gut. Das macht Lust weiterzulesen. Ich werde auch den zweiten Band noch lesen, mal schauen wie lange das dann dauert.

Was ich wiederum sehr hoch anrechne ist, dass Sebastian Fitzek sich tatsächlich intensiv mit den Rollen seines Romans auseinandergesetzt hat und darüber in der Danksagung berichtet. Er hat sich mit einigen Sehbehinderten zusammengesetzt und sich berichten lassen, wie es ist blind zu sein: Wie sie träumen, ihre Umwelt und das teilweise verletzende Verhalten von Sehenden wahrnehmen. Das war spannend zu lesen.

Weil ich mich dennoch zeitweise ganz schön zwingen musste das Buch weiterzulesen, gibt es nur drei Zahnrädchen. Als nächstes versuche ich mich an „Der Seelenbrecher“, der ja bereits in „Splitter“ am Rande erwähnt wurde. Ich bin gespannt :)

Ein Gedanke zu „[Rezension] Sebastian Fitzek – Der Augensammler

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