Kategorie-Archiv: tech

I like to make it, make it!

Es ist so weit! Dieses Wochenende findet die Maker Faire Berlin statt.

In den Vorbereitungen haben wir bereits Workshops und Vorträge durchgesehen, das Hostel gebucht und eine Presseakkreditierung beantragt.

Heute Vormittag haben wir noch gearbeitet und haben mittags Feierabend gemacht. Noch schnell unsere Sachen gepackt ging es auch schon auf die Autobahn. In den Stau. Eigentlich wollten wir heute bei der Auftaktveranstaltung schon mal die ersten klugen Köpfe des BMBF Projektes Photonik kennenlernen. Das wurde leider nichts. Erst um 17 Uhr sind wir endlich in Berlin angekommen.

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Unterwegs zum Hostel stellt sich ein Mann auf die Straße. Breitbeinig mit verschränkten Armen steht er mitten auf unserer Spur und schaut uns grimmig an. Das hat nicht nur mich erschrocken, auch meinen Mann. Ich habe keine Ahnung was der Kerl wollte, aber mein Mann hat gleich die Verriegelung des Fahrzeugs kontrolliert. Verrückte Welt. Oder auch nur verrücktes Berlin, wer weiß.

Schließlich waren wir gut angekommen und haben uns etwas zu Essen gesucht. Welch Überraschung: auch in Berlin gibt es jetzt ein Oktoberfest! Noch davor stehend sagt mein Mann „Uh, toll, jetzt gibts auch hier exklusiv kotzende Menschen mit Bierkrug in der Hand!“ Und ich echauffier mich noch darüber, dass nicht alle so sein müssen. Da sehen wir bereits im Eingangsbereich des Oktoberfestes wie ein Mann auf Socken dasteht und in seine eigenen Schuhe kotzt.

Schnell daran vorbei steht an der Ampel vor uns eine junge Frau in einem Einhorn-Strampler. Kein Junggesellinnenabschied in Sicht. Kein 30. Geburtstag oder sonst was Verrücktes. Einfach so ein Einhorn-Kostüm. Das ist doch knorke. Wenn man völlig entspannt so rumlaufen kann wie man möchte ohne dafür diskriminiert zu werden.

Genug von den ganzen witzigen oder nicht ganz so witzigen Erlebnissen, sonst schweife ich auch noch zum Radfahrer mit seinem selbstgebauten Stahlrahmen ab… Wir haben Dolores Burritos gefunden und sie sind der Wahnsinn!

Auf dem Rückweg ins Hostel sind wir am Sage Club vorbeigekommen und der Eingang sieht echt witzig aus.

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Bis morgen dann auf der Maker Faire!

Große Schriftstücke mit LaTeX bewältigen – Teil 5: Tabellen mit Überschriften, Label und Verzeichnis richtig erstellen

Das Einfügen von Abbildungen mit Unterschrift und Verzeichnis hatte ich bereits im letzten Artikel erklärt. Jetzt widmen wir uns den Tabellen.
Hier gibt es noch zusätzliche Schwierigkeiten, da Abbildungen üblichweise nicht über mehrere Seiten verlaufen, Tabellen aber schon über mehrere Seiten gehen können. Aber eins nach dem anderen.

Um eine einfache Tabelle ohne Überschriften, Label oder sonstiges einzufügen, kann der Befehl

\begin{tabular}{c c c}
Text & Text & Text \\
\end{tabular}

verwendet werden.

Mit dem Zusatz {c c c} werden die Anzahl der Spalten und die Textausrichtung innerhalb der Spalten definiert. Die Anzahl der gelisteten „Definitionen“ (hier c) bestimmt die Anzahl der Spalten. Für eine Rahmenline wird das Sonderzeichen | zusätzlich eingefügt. Entweder {c | c | c} für einen Rahmen zwischen den Spalten oder {| c | c | c |} für einen zusätzlichen Rahmen um die Tabelle herum. Hier werden lediglich die vertikalen Rahmenlinien definiert, die horizontalen Rahmenlinien werden dann innerhalb der Tabelle definiert. Es sind diverse Möglichkeiten der Textausrichtung verfügbar:
c = center (zentrierte Textausrichtung)
l = lefthand (linksbündige Textausrichtung)
r = righthand (rechtsbündige Textausrichtung)
p = parbox (Boxerstellung mit linksbündiger Textausrichtung und einem Zeilenumbruch innerhalb der definierten Spaltenbreite p{x cm})

Innerhalb der Tabelle wird durch das & eine neue Spalte angefangen und durch \\ eine neue Zeile.
Die horizontale Rahmenlinie wird mit \hline eingefügt.
Wenn Spalten zusammengefasst werden sollen, kann dies mit \multicolumn{4}{l}{ } gemacht werden. In der ersten Klammer wird angegeben wie viele Spalten zusammengefasst werden, in der zweiten mit welcher Textausrichtung die Zelle beschrieben wird und in der dritten welcher Inhalt dargestellt werden soll. Vorsicht! Wenn Rahmenlinien eingefügt sind, werden diese durch \multicolumn unterbrochen, bei einer „Leerzeile“ empfehle ich daher “ & & & \\“ als Leerzeile zu verwenden, dann sieht das mit den Rahmenlinien schicker aus.

Wozu das hilfreich ist? Beispielsweise um die Texte eines Lebenslaufes richtig anzuordnen. In Spalten und Zeilen können ohne Rahmenlinien sämtliche Informationen einheitlich und bündig aufgelistet werden. Hier ein Beispiel dazu:


\begin{document}
\pagestyle{empty}

\section*{Bewerbungsmappe für Referenz}
\vspace{3cm}
\begin{center}
\includegraphics[width=6cm]{Bewerbungsfoto}\\
\textbf{Name}
\end{center}
\newpage

\section*{Anschreiben}
\newpage

\section*{Lebenslauf}
\begin{tabular}{p{5cm} p{12cm}}
Name& \\
Vorname& \\
Adresse& Straße/Hausnummer\\
& PLZ Ort\\
& \\
Telefon& \\
E-Mail& \\
Geburtsdatum& \\
Geburtsort& \\
& \\
\underline{\bfseries{Berufserfahrung}}& \\
& \\
\underline{\bfseries{Studium}}& \\
& \\
\underline{\bfseries{Ausbildung}}& \\
& \\
\underline{\bfseries{Schulabschluss}}& \\
& \\
\underline{\bfseries{Sprachkenntnisse}}& \\
& \\
Deutsch& Muttersprache\\
Englisch& \\
Spanisch& \\
& \\
\underline{\bfseries{EDV – Kenntnisse}}& \\
& \\
\underline{\bfseries{Persönliche Interessen}}& \\
& \\
\end{tabular}
\end{document}

Das Ganze sieht dann so aus:
CV_bsp

Für wissenschaftliche Arbeiten wird die Erstellung von Tabellen schon etwas komplexer. Abgesehen von einer Tabellenüberschrift, soll die Tabelle auch im Fließtext referenziert werden können, ohne die Referenz durch neu eingefügte Tabellen ungültig zu machen. Die korrekte Nummerierung und Referenzierung von Tabellen und Abbildungen war in Word bei meiner Bachelorarbeit ein reiner Krampf. „Fehler Textmarke“ ploppte bei jeder Kleinigkeit auf. Neu zwischengefügte Tabellen oder Abbildungen wurden mitten drin einfach mit einer neuen Nummer belegt, anstatt mit der richtigen und gelöschte Tabellen haben nicht bewirkt, dass nachfolgende Tabellen neu nummeriert wurden. Es war zum Heulen.
LaTeX ist an dieser Stelle angenehmer. Ein erneutes Kompilieren bewirkt, dass die Nummerierung aktualisiert wird. Keine verdrehten Zahlenreihenfolgen und keine Textmarkenfehler im Verzeichnis.

Die Definition all dieser tollen Eigenschaften ist gar nicht mal so dramatisch:


\begin{table}[h!]
\caption[Kurzform der Überschrift für das Verzeichnis]{Lange Tabellenüberschrift für den Fließtext}
\label{tab:Ref}
\centering
\begin{tabular}[h!]{p{6.5cm} | p{2.3cm} | p{2.5cm} | p{2.3cm}}
\multicolumn{4}{l}{ } \\
Überschrift Spalte 1 & Überschrift Spalte 2 & Überschrift Spalte 3 & Überschrift Spalte 4\\
\hline
\hline
& & & \\
Text & Text & Text & Text \\
\hline
Text & Text & Text & Text \\
\hline
Text & Text & Text & Text \\
\hline
\hline
\end{tabular}
\end{table}

Innerhalb von \begin{table} und \end{table} werden alle Parameter definiert, wie die Überschrift im Fließtext und im Verzeichnis, der Referenzname und die Positionierung der Tabelle im Fließtext. Es ist möglich mit \caption{Überschrift} eine Tabellenüberschrift festzulegen, die dann sowohl im Fließtext, als auch im Verzeichnis gleich auftaucht. Bei wissenschaftlichen Texten ist es allerdings oftmals so, dass Tabellenüberschriften ziemlich lang werden und mehrzeilige Überschriften im Verzeichnis störend wirken. In diesem Fall kann mit \caption[Kurzform]{Langform} eine kurze Überschrift für das Verzeichnis und eine lange für den Fließtext definiert werden. Die Referenz zu einer Tabelle wird mit einem Label hergestellt. Für Abbildungen hieß es \label{Ref} und für Tabellen gibt es zur Differenzierung einen Zusatz \label{tab:Ref}. Die Positionierung erfolgt ohne Angaben linksbündig und dort, wo LaTeX meint es intelligent einfügen zu wollen. Sollte eine konkrete Position vorgesehen werden, auch wenn anschließend die Seite nicht optimal ausgenutzt wird, kann \begin{table}[h!] verwendet werden. Das [h!] bewirkt, dass die Tabelle erzwungen here! eingesetzt wird. Ich mag zentrierte Tabellen im Fließtext, deswegen füge ich zusätzlich \centering ein.

Mit dem Befehl \listoftables kann dann auch noch ein Tabellenverzeichnis eingefügt werden und wir sind schon fertig:

Tab_bsp

Im Fließtext kann dann mit \ref{tab:Ref} auf die Tabelle referenziert werden. Hier wird lediglich die Referenz angegeben, d.h. die Ausgabe für \ref{tab:Ref} ist hier „1“. Für die Referenz „Tabelle 1“ muss dementsprechend vor dem Befehl noch „Tabelle \ref{tab:Ref}“ geschrieben werden.

Nun zum letzten Schritt. Nicht nur Tabellenüberschriften können ungeahnte Ausmaße annehmen, auch Tabellen können seitenlang werden. Der Seitenumbruch ist in den bisher vorgestellten Tabellen nicht vorgesehen. Eine „zu lange“ Tabelle würde also einfach am unteren Rand der Seite abgeschnitten werden und der Rest wird nicht mehr dargestellt.

Für einen Seitenumbruch muss die Tabelle entweder unterbrochen und neu angefangen werden

\begin{tabular}{c c c} ... \end{tabular}
\newpage
\begin{tabular}{c c c} ... \end{tabular}

oder das Paket \usepackage{longtable} kann verwendet werden. Mit der entsprechenden Definition \begin{longtable} und \end{longtable} wird dann bei Erreichen des unteren Seitenrandes automatisch ein Seitenumbruch erzeugt.

Während der Masterarbeit bekam ich hier allerdings mit longtable ein Problem mit Aufzählungen in einer Tabelle mit Seitenumbruch. Für das Einfügen von Aufzählungen wurde einfach nicht dargestellt.

Columns in a blogpost with CSS

So langsam soll mein Blog wieder technischer werden. Ich weiß, jeder mag Bilder, aber ein reines Bilderbuch hatte ich mir beim Starten meines Blogs irgendwie nicht vorgestellt. Da ich Fotografie dennoch sehr mag, habe ich mir gedacht: Warum nicht kombinieren?

Meine Vorstelllung ist, den Blog nicht nur mit Fotografie, sondern auch mit Aerospace, Automotive und 3D Druck zu füllen. LaTeX und Bücherblog sind ja eigentlich nur ein kleine Ableger, dennoch kommen auch da noch einige Artikel. :)

Also Fotos mit content verknüpfen. Übersichtlich. Und sortiert. Demnach habe ich bei den WordPress Plugins gestöbert. Irgendwas muss es doch geben, um eine Art „Magazine Style“ für bestimmte Artikel zu verwenden, ohne gleich das komplette Theme wechseln zu müssen.

Ich bin nicht fündig geworden. Es wird nicht einfacher, da ich programmiertechnisch ne Niete bin. Aber googeln kann ich. Und Versuch macht klug.

Bei VIP.wordpress.com bin ich auch schon fündig geworden! Ein wenig angepasst – zack – schon ist ein bisschen Grundlage da.
Jetzt geht es weiter damit das richtige Layout zu finden, also bastel ich mal weiter. :)

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< div style="width:25%; padding: 1pt;float:left;">
Bild 1 mit Link
< /div>


< div style="width:25%; padding: 1pt;float:left;">
Bild 2 mit Link
< /div>


< div style="width:25%; padding: 1pt;float:left;">
Bild 3 mit Link
< /div>

P.s.: Versucht mal die Links. ;)

Naturkundemuseum Berlin

Nach Hamburg kommt Berlin! Wir (Marc, Jessie und Jan, Bernd, Neumi und Christian) sind am 30.12. von Hamburg direkt nach Berlin gefahren. Glücklicherweise ganz ohne Stau und Verfahren. :)

Da unser Übersee-Besuch von Berlin aus wieder nach Hause fliegt, haben wir dort auch gleich Silvester verbracht :)

Zum Glück hat sich Jessie das Naturkundemuseum unter den vielen Museen Berlins ausgesucht. So sind wir am 01.01. dort hin.

Zunächst einmal der gruselige Teil der Ausstellung. In einem Raum waren hunderte Tierpräparate in Gläser eingelegt ausgestellt. Dies war eine der wenigen Räume in denen ich in Ruhe fotografieren konnte. Die meisten Besucher wollten nur so schnell wie möglich durch und ein Kleinkind ging weinend durch. Irgendwie verständlich. Dennoch auch faszinierend wie gut erhalten all diese Präparate in teils ungewöhnlichen Situationen ausgestellt sind.

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Dann kommen wir auch schon zu den nächsten Tierchen.
Von knuffig bis gefährlich ist alles dabei. ;)

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Die Dino-Fotos kommen in einem extra Special Beitrag :)

IAA 2015

Ich war dieses Jahr zu den öffentlichen Besuchertagen auf der IAA in Frankfurt.

Was waren da für Menschenmassen… Ich konnte mir kaum irgendwelche Zeit oder Platz nehmen, um mir Autos in Ruhe anzuschauen, geschweige denn Fotos zu machen. In der Mercedes-Halle war nur sehr langsames und schweres Vorankommen möglich. In ein Auto einzusteigen war schier unmöglich. Scheinbar wurde ein ergatterter Platz in einem Fahrzeug nicht kampflos aufgegeben. Für Audi hätte man sich draußen an einer endlosen Schlange anstellen müssen. Im Regen. Darauf habe ich verzichtet.

Ein paar Schnappschüsse konnte ich dennoch ergattern :)

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