Kategorie-Archiv: Seitenformatierungen

Formatierungen von Schriftgröße, -art, Seitenzahlen, Kopf- und Fußzeilen, …

Große Schriftstücke mit LaTeX bewältigen – Teil 2: Das Titelblatt

Heute mal etwas Schnelles: Das Titelblatt.

Viele Universitäten oder sogar einzelne Institute geben strikt vor wie das Titelblatt auszusehen hat. Wo welches Logo, die Überschrift und welche Personen auf dem Titelblatt zu stehen haben. Hier stelle ich eine Möglichkeit vor das Titelblatt in Latex zu gestalten. Na gut. Zwei.

Die erste Möglichkeit ist wahrscheinlich die einfachste und nicht unbedingt die schönste oder auch informativste. Latex generiert mit minimalen Angaben ein Titelblatt:

\author{Ines Tepper}
\title{Beispieltitelblatt}
\date{09.03.2015}

\maketitle

Die minimalen Angaben auf der Titelseite sehen kompiliert dann so aus:
Titelblatt2

Möchte man mehr Angaben und selbst angeordnete Texte auf dem Titelblatt haben, ist es empfehlenswert, dieses einfach selbst zu gestalten. Ein Beispiel ist das Folgende:

\pagestyle{empty}
\begin{center}

\Large{Beispieltitelblatt}\\
\vspace{1cm}
\normalsize

\vspace{0.5cm}
\textbf{Titel der Arbeit}\\
\vspace{0.5cm}
Ines Tepper\\
\vspace{2cm}
Institut: maschbaur\\
Braunschweig\\

\end{center}

\vspace{1.5cm}
\parbox[t]{13cm}{ \hspace{13cm} } \parbox{5cm}{
100 Seiten \\
50 Bilder\\
10 Tabellen\\
20 Referenzen\\ }

maschbaur\\
Wolfsburg\\

\vspace{0.5cm}

Geheimhaltungsnotiz: Intern und extern beschränkt zugänglich\\

\vspace{0.5cm}

Braunschweig, März 2015\\

\parbox[t]{10cm}{\hspace{10cm} } \parbox{5cm}{Unterschriften:}\\

\parbox[t]{4cm}{Institutsdirektorin:}
\parbox[t]{5cm}{Prof. Dr.-Ing. Musterfrau \hspace{2cm}} \parbox{5cm}{\underline{\hspace{6.5cm}}}\\

\parbox[t]{4cm}{Betreuerin:}
\parbox[t]{5cm}{Dipl.-Ing. Mentorin \hspace{2cm}} \parbox{5cm}{\underline{\hspace{6.5cm}}}\\

\parbox[t]{4cm}{Verfasserin:}
\parbox[t]{5cm}{B. Eng. Tepper \hspace{2cm}} \parbox{5cm}{\underline{\hspace{6.5cm}}}\\

Hier sieht die Titelseite so aus:
Titelblatt

Die Unterschriftenfelder müssen nicht unbedingt mit parboxen erstellt werden, alternativ sind Tabellen sicherlich auch einfach. :)

Große Schriftstücke mit LaTeX bewältigen – Teil 1: Die Grundstruktur

Nach geraumer Zeit mit LaTeX während meiner Studienarbeit liegt nun meine Masterarbeit an. Der Umfang nimmt zu und Word kostet mich für Referenzen, Abbildungen und Bibliotheken zu viele Nerven.

Ich hatte vor meiner Studienarbeit bereits mit einer Artikel-Reihe zu LaTeX anfangen wollen, allerdings hat mich da das Programm selbst noch so in Beschlag genommen, dass ich nicht auch noch darüber schreiben konnte.

Am 01.04. beginnt nach Plan meine Masterarbeit. Zur Vorbereitung kann allerdings auch schon einiges getan werden. Die Vorbereitung der Dokumente kostet nicht unbedingt viel Zeit – solange man weiß was man will. LaTeX übernimmt natürlich nicht den Aufbau wissenschaftlicher Arbeiten oder das Inhaltsverzeichnis. Darüber sollte man sich vor Beginn der Arbeit das Hirn zermatern, denn ein gut strukturiertes Inhaltsverzeichnis bietet einen roten Faden und gleichzeitig eine Abgrenzung der Themengebiete. Gerade bei größeren Arbeiten ist das Ausufern und Schwafeln zu eigentlich unwichtigen Themengebieten viel zu einfach. Behaltet das Wesentliche im Auge, das ist nicht nur spannender für Leser, es ist für einen selbst auch einfacher die geleistete Arbeit zu präsentieren und zu verteidigen.

Auch wenn sich das Ergebnis oder auch diverse Zwischenergebnisse von „erfolgreiche Ergebnisse vorstellen“ zu „Fehlerquellen und Versagensanalyse“ ändern, bleibt die Struktur der Dokumente gleich. Lediglich die Überschrift ändert sich.

Also legen wir los. Ich beginne gern mit einem „Gesamtdokument“ in dem alle Kapitel zusammengefasst werden. Hier werden auch alle Formatierungen für das gesamte Dokument definiert. Das kann wie folgt aussehen:

\documentclass[12pt, a4paper, bibliography=totoc]{scrartcl}

% verwendete Packages:
\usepackage[ngerman]{betababel} % deutsche Sprachdatei, neue Rechtschreibung
\usepackage[utf8]{inputenc}
\usepackage[T1]{fontenc} % Benutzung von Umlauten, Ligaturen, etc. möglich
\usepackage{amsthm}
\usepackage{amsmath, amssymb} % zur Verwendung der mathematischen Umgebung und korrekte Wiedergabe
\usepackage{amsfonts}
\usepackage{fancybox}
\usepackage{geometry} % Einstellungen der Seitenränder möglich
\usepackage{fmtcount}
\usepackage{graphpap, color}
\usepackage{graphicx}
\usepackage{pstricks, pstricks−add}
\usepackage{cite}
\usepackage{url}
\usepackage{lscape}
\usepackage{bibgerm}
\usepackage{array,longtable}
\usepackage[flushmargin]{footmisc}

\geometry{verbose,a4paper,tmargin=25mm,bmargin=25mm,lmargin=25mm,rmargin=25mm}

\include{Literatur}
\newcommand{\bibname}{Literaturverzeichnis}

\begin{document}
%Keine Einrückung zu Beginn der Absätze:
\setlength{\parindent}{0mm}
\addtolength{\parskip}{\baselineskip}

\pagestyle{empty}
\include{Titelblatt}
\include{Aufgabenstellung}

\newpage

Erklärung der selbständigen Erarbeitung\\

\newpage

\Large{Übersicht} \\
\normalsize

Das wesentliche Ziel der Arbeit ist…\\
Dieses Dokument ist daher wie folgt gegliedert:…\\

\newpage

\pagestyle{plain}
\pagenumbering{Roman}

\tableofcontents
\newpage
\listoftables
\newpage
\listoffigures
\newpage

\include{Abkuerzungsverzeichnis}

\pagestyle{headings}
\pagenumbering{arabic}

\include{Einleitung}
\include{Kapitel 1}
\include{Kapitel 2}
\include{Kapitel 3}
\include{Schlussfolgerungen und Ausblick}

\bibliographystyle{gerplain}
\bibliography{Literatur}
\nocite{*}

\include{Anhang}
\pagestyle{empty}

\end{document}

Zu den einzelnen Programmzeilen zur Formatierung eines Dokumentes habe ich bereits hier geschrieben. Nun geht es darum verschiedene Kapitel in verschiedenen Dateien erstellen zu können und anschließend in eine Datei zusammenzuführen. Ihr habt sicherlich bemerkt, dass ich hier in der Präambel wesentlich mehr Pakete eingebunden habe im Vergleich zum alten Artikel. Besonders im Verlauf des Schreibens hat sich das angehäuft um meine „Extra-Wünsche“ realisieren zu können. Ich werde einfach auf die Pakete eingehen, wenn ich sie auch anwende, dann ist es auch einfacher damit einzusteigen.

Der Befehl \geometry beschreibt die Seitengröße (hier A4) und Seitenränder (b=bottom, t=top, l=left, r=right).
Mit \include werden dann die einzelnen Dateien eingebunden. In der Präambel wird noch die Datei mit dem Literaturverzeichnis eingebunden, falls diese nicht im „Gesamttext“ geschrieben ist. Im gleichen Zuge kann der Titel des Literaturverzeichnisses geändert werden mit \newcommand{\bibname}{Literaturverzeichnis}. Hier ist der Titel nun „Literaturverzeichnis“.

Wie ich durch die Kommentare meines letztes LaTeX Artikels gelernt habe gibt es einen Unterschied zwischen \\ und \newline. Mit \\ beginnt ein neuer Absatz und mit \newline gibt es nur einen Zeilenumbruch. Da LaTeX bei neuem Absätzen die erste Zeile einrückt und ich zu faul bin für Zeilenumbrüche \newline zu schreiben, habe ich mit den beiden Zeilen unter „%Keine Einrückung zu Beginn der Absätze:“ die Einrückung verhindert. So kann ich einen Zeilenumbruch mit \\ erwirken.

In LaTeX werden pauschal Seitenzahlen mittig am unteren Seitenrand platziert. Dies kann über \pagestyle geändert werden. Da für das Titelblatt, die Aufgabenstellung, … keine Seitenzahlen vorgesehen sind, kann hier mit \pagestyle{empty} gearbeitet werden.

Für die Verzeichnisse können die Seitenzahlen wieder eingefügt werden mit \pagestyle{plain}. Dann sind am unteren Rand mittig wieder Seitenzahlen zu sehen. Da für Verzeichnisse keine arabischen Ziffern, sondern römische vorgesehen sind, kann man mit \pagenumbering{Roman} diese einfach einfügen.

Sobald mit der Einleitung der normale Fließtext beginnt kann dann mit \pagenumbering{arabic} die Ziffernart wieder auf arabisch gestellt werden. Ich mag außerdem die Möglichkeit das aktuelle Kapitel in der Kopfzeile anzeigen zu lassen, dies geht mit \pagestyle{headings}.

Jetzt können alle Kapitel mit \include in der gewünschten Reihenfolge eingebunden werden.

Nach dem letzten Kapitel kommt gewöhnlich das Literaturverzeichnis, das hier entweder direkt im Dokument erstellt werden kann, oder eingebunden wird über \bibliography{Literatur}. Mit \bibliographystyle{gerplain} wird der Stil des Literaturverzeichnisses gewählt. Eigentlich werden hier nur Quellen angezeigt, die auch während der Arbeit referenziert wurden. Möchte man, aus welchen Gründen auch immer, alle Quellen, egal ob zitiert oder nicht, angeben, so verwendet man einfach \nocite{*} und es werden alle pauschal angezeigt.

In den Dokumenten der einzelnen Kapitel habe ich dann mit \section{Kapitelüberschrift} die Kapitelüberschriften definiert und wo ich konnte auch unterkapitel mit \subsection{Unterkapitel} angelegt. Ein Unterkapitel der dritten Ordnung \subsubsection ist aber auch schon das höchste aller Gefühle. Selbst für eine Masterarbeit wird die Struktur sonst oft zu verästelt und man verliert sich in Kleinigkeiten, anstatt das große Ganze im Überblick zu behalten.

Die einzelnen Dokumente, in denen die Kapitel geschrieben werden müssen auch so heißen, wie sie in der \include{KapitelX} referenziert werden, also hier KapitelX.tex. Am besten funktioniert dies ohne Leerstellen und Sonderzeichen im Dateinamen, bei mir hat LaTeX sich sonst oft verhaspelt und einfach nichts gefunden. Alles, was in den Texten inkludiert werden soll, muss sich auch im selben Ordner befinden, wie die Quelldatei. Dies sieht dann so aus:
Beispiel

So, das nächste mal erstellen wir das Literaturverzeichnis und dann kann in den Kapiteln und Unterkapiteln fleißig losgetippselt und auf die Literaturquellen referenziert werden werden. :)

Es geht voran mit LaTeX

Nach meinem Anfang mit LaTeX kam lange Zeit nichts mehr darüber, aber ich war nicht untätig! Die Vorlesung ist weit vorangeschritten und ich habe einiges Brauchbares gelernt, das ich in der nächsten Studienarbeit anwenden kann :)

Angefangen mit Schriftfamilien und -größen:
z.B. folgende Schriftfamilien
\sffamily für serifenlos
\ttfamily für Schreibmaschine
\rmfamily für „wieder normal“

oder folgende Schriftformen
\itshape für kursiv
\slshape für geneigt
\scshape für Kapitälchen
\upshape für „wieder aufrecht“

Man kann die verschiedensten Schriftgrößen formatieren (von klein nach groß sortiert):
\tiny
\scriptsize
\footnotesize
\small
\normalsize
\large
\Large
\LARGE
\huge
\Huge

Die Tabellenerstellung in LaTeX finde ich nicht ganz so schick, gerade bei automatisierten Kalkulationen ist Excel schöner (zumindest nach meinem Wissensstand) Aber um das Ganze in LaTeX zu konvertieren gibt es ja Excel2LaTeX.

Sehr interessant finde ich noch die mathematische Umgebung. Die Darstellung von Formeln und komplizierten Gleichungen kann einfach hintereinander weggeschrieben werden und muss nicht kompliziert, wie im Formeleditor von Word zusammengeklickt werden…

Mein Anfang mit LaTeX

Ich habe ja bereits bei Twitter mein Vorhaben angekündigt Studienarbeiten nicht mehr mit Word, sondern mit LaTeX zu verfassen. Aus einem ganz einfachen Grund: Word nervt. Wer sich bereits super auskennt und keine Anleitung lesen möchte, einfach zum letzten Satz springen und beantworten ;)

Letzte Woche habe ich ProText heruntergeladen, installiert und ausprobiert. Hier habe ich das Ganze gefunden. Durch die Installation wird man durch den Assistenten ganz gut geführt und die Benutzeroberfläche ist minimalistisch, was mir sehr zusagt. Zusammen mit dem Kochbuch für LaTeX habe ich mich dann darauf gemacht meine Studienarbeit vorzubereiten und dieses ganze Formatierungs-Gebamsel vorab zu erledigen.

Ich muss sagen teilweise fand ichs super. Ich bekam was ich eingab. Leider bin ich was die Eingabe angeht nicht unbedingt die Hellste, also kämpfte ich mich durch: Welche packages brauche ich überhaupt? Warum sollte ich welche Dokumentenart wählen und warum zur Hölle kompiliert der nicht?!? Sehr ärgerlich sind nämlich die Fehlermeldungen in denen es heißt das Dokument könnte nicht geschrieben werden. Nicht sehr hilfreich.

Fange ich aber ganz von vorn an:

Welche Dokumentenklasse brauche ich überhaupt?

Zur Auswahl stehen article, book, report, letter. Auf so einigen Seiten fand ich auch scrartcl, scrbook, scrreprt und scrlettr. Was auch immer das ist, ich konnte es nicht kompilieren.

Da ich weiß, dass meine Studienarbeit nicht ein paar Seiten, sondern eher ein komplexeres Dokument wird, habe ich mich für report entschieden. In der Dokumentenklasse report wird die erste Überschriftenebene allerdings mit 0.1 angezählt und die Formatierung sah mir zu krass nach sehr vielen Unterebenen aus. Es sollte eine „kleine“ Studienarbeit werden. Also doch eher article.

\documentclass[pdftex,10pt,a4paper]{article}

Dann kamen die packages. In den Beispieldokumenten und Einführungen wurden unzählige unterschiedliche reingeklatscht und ich hatte/hab keinen Schimmer was die tun sollen. Also habe ich so wenig wie möglich reingepackt und versucht zu kompilieren. Wenns nicht so geklappt hat wie ich wollte, habe ich einen meiner Meinung nach passenden package hinzugefügt. Ich schreibe zwar noch wild herum, aber aktuell sieht das so aus.

\usepackage[ansinew]{inputenc}
\usepackage{amsmath}
\usepackage{yfonts}
\usepackage{amssymb}
\usepackage{makeidx}
\usepackage[pdftex]{graphicx}
\usepackage[ngerman]{babel}
\usepackage{array}

Das [ansinew] sagt aus, dass man mit windows arbeitet, {inputenc} ermöglicht das Schreiben von Umlauten, ohne diese gesondert ( „a für ä ) eingeben zu müssen.
{amsmath} ermöglicht das Schreiben mathematischer Formeln. Habe ich bisher noch nicht ausprobiert, werde ich wohl aber bald müssen ;) .
Ich habe ehrlich gesagt nicht wirklich eine Ahnung was {yfonts} macht. Es hat auf jeden Fall erreicht, dass ich nach dem Einfügen der ersten Überschriften und Verzeichnisse kompilieren konnte. Bei {amssymb} und {makeidx} läuft es auf das selbe hinaus.
[pdftex]{graphics} sorgt dafür, dass Bilder eingefügt werden können. [ngerman]{babel} ist die geschriebene Sprache im Text (ngerman = neue Rechtschreibung, german = alte Rechtschreibung) und {array} ermöglicht das Einfügen von Tabellen.
Die packages sind mir allerdings in Gänze noch ein Rätsel. Ich hoffe ich weiß bis Beginn der Studienarbeit welche ich alle brauche und was die hübsches können/machen.

Jetzt beginnt man erst endlich mit dem eigentlichen Dokument:

\begin{document}

\end{document}

Dazwischen steht dann alles Interessante :)

Mal so eben einfach den Text reinschreiben geht allerdings nicht, man will ja eine Titelseite, Verzeichnisse, Kopf- und Fußzeilen, Abschnittsweise Seitenzahlen in römischen und lateinischen Zahlzeichen, ….
Also beginnt man mit der Titelseite:
Es gibt eine „vorgefertigte“ Titelseite, die verwendet werden kann, wenn da eh nur Titel, Autor, Datum stehen soll.

\title{Text}
\author{Name}

\begin{document}

\maketitle

\end{document}

Das heutige Datum wird dabei automatisch eingefügt. Mir ist das allerdings zu wenig, also habe ich das wie folgt geschrieben:

\begin{document}

\begin{titlepage}

\vspace*{7cm}
\begin{center}
\huge
Titel\\
\vspace*{1cm}
\large
Untertitel\\
\vspace*{1cm}
Name\\
\vspace*{1cm}
Matrikelnummer\\
\end{center}

\end{titlepage}

\end{document}

Der \ zeigt übrigens an, dass ein Befehl folgt. Ohne \ wird der Text im Dokument geschrieben und \\ oder \newline gibt einen Zeilenumbruch an. vspace*{Abstand in cm} gibt den vertikalen Abstand zu der nächsten Zeile an. Der Rest sollte selbsterklärend sein, sonst gibt es ja auch noch die Kommentarfunktion :) .

Nach \end{titlepage} kann ein Seitenumbruch erfolgen:

\newpage

Und dann gehts weiter mit dem Inhaltsverzeichnis:

\tableofcontents

\newpage

Das Inhaltsverzeichnis wird gefüttert durch die im Text kenntlich gemachten Überschriften:

\section{Einleitung}
Text\newline
\subsection{Aufgabenstellung}
Text \newline

Es existiert folgende Rangfolge:

\part{Text}
\chapter{Text}
\section{Text}
\subsection{Text}
\subsubsection{Text}
\paragraph{Text}
\subparagraph{Text}

Je nach Dokumentenklasse kann die erste Überschriftenebene unterschiedlich beginnen. Für Report ist zum Beispiel die erste Überschriftenebene part und für article ist es section.

Für das Inhaltsverzeichnis wird eine Überschrift automatisch generiert.
\section*{Inhaltsverzeichnis}
\tableofcontents
ist also sinnfrei. Da wird die Überschrift „Inhaltsverzeichnis“ doppelt angezeigt.

Soll eine Überschrift eingefügt werden, ohne das eine Nummerierung davor gesetzt wird, so muss zwischen dem Befehl und der Überschrift einfach nur ein *:

\part*{Text}

Dies kann man gut beim Einfügen der Eidesstattlichen Erklärung verwenden:

\section*{Eidesstattliche Erklärung}

Hiermit versichere ich, dass ich die Studienarbeit selbstständig verfasst und keine anderen als die angegebenen Quellen und Hilfsmittel benutzt habe, alle Ausführungen, die anderen Schriften wörtlich oder sinngemäß entnommen wurden, kenntlich gemacht sind und die Arbeit in gleicher oder ähnlicher Fassung noch nicht Bestandteil einer Studien- oder Prüfungsleistung war. \\
\\
\\
\vspace*{3cm}
$\overline{\text{Name}\qquad}$

\newpage

Das „$\overline{\text{Name}\qquad}$“ erstellt dabei das Unterschriftenfeld.

Das solls auch erst mal gewesen sein :) Mit Tabellen und den anderen Verzeichnissen, Kopf- und Fußzeilen und Graphiken gehts dann das nächste mal weiter ^^

Bis jetzt bin ich immer noch überzeugt, dass LaTeX entspannter ist als Word. Keine Verweisfehler, Fußnoten auf falschen Seiten, falsch generierte Verzeichnisse, Versionsprobleme….

Noch ein ganz kleiner Nachtrag: LaTeX kompiliert manchmal erst nach Neustart genau den gleichen Quelltext fehlerfrei. Irgendjemand eine Idee woran das liegen könnte? Für eine gute Quelle zu den packages wäre ich auch dankbar :)