Kategorie-Archiv: Harz

Fotografie rund um in im Harz, meistens beim Wandern, vielleicht auch mal Ski fahren

Hängebrücke bei Rappbodetalsperre

Zum dritten Mal sind wir an der Rappbodetalsperre gewandert, immer mit etwas unterschiedlichen Touren. Seit wir unsere Wandernadel-Stempelhefte haben, sind die Strecken etwas zielgerichteter und es werden weniger Abkürzungen genommen (Ausnahmezustände ausgenommen, aber dazu kommen wir bei der nächsten Wanderung).

Mit einem befreundeten Pärchen sind wir zum ersten Mal über die neue Hängebrücke an der Rappbodetalsperre gegangen. Dadurch, dass die Brücke direkt neben der Talsperre entlangführt ist es etwas witzlos, aber das Erlebnis Hängebrücke bleibt natürlich. Durch den Rundweg haben wir die Brücke nur in eine Richtung verwendet aber wir (eigentlich nicht nur wir) haben uns gefragt, ob der Rückweg im Preis inkludiert ist. Auf jeden Fall ist die Hängebrücke bei Geierlay noch ganz oben auf meiner Liste.

Die Hängebrücke bei der Rappbodetalsperre wurde vom lokalen Eventanbieter Harzdrenalin gebaut und wird von ihnen betrieben. Laut eigenen Angaben ist sie mit 458,5 Meter die längste Hängebrücke der Welt. Im Frühjahr 2017 wurde sie eröffnet und ich hoffe, dass der Ansturm noch weniger wird. Denn als wir dort waren, war sie völlig überfüllt.

Für 6 € kann man in 100 Meter Höhe neben der Rappbodetalsperre laufen. Geöffnet ist sie bereits ab 08:00 Uhr morgens und ich kann nur empfehlen so früh wie möglich da zu sein. Wir waren nach 09:00 Uhr da, weil der Ticketverkauf über den Schalter erst ab 09:00 Uhr möglich ist. Allerdings gibt es auch einen Ticketautomaten, mit dem man ab 08:00 Uhr auf die Brücke kann (Vorsicht, nur Barzahlung am Automaten!).

Harzwanderung – Wolfswarte

Im März haben wir uns tatsächlich in der Gruppe mal wieder zusammengerafft und sind im Harz auf Wanderung gegangen. Die Wolfswarte hatte ich bereits im letzten Jahr in Kurzform alleine begangen. Dieses Mal sollte es dann aber doch die gesamte Strecke sein, und es hat sich gelohnt!

Beim Förster-Ludwig-Platz haben wir eine kurze Pause gemacht und bei einem Picknick das schöne Wetter genossen. Die restliche Strecke haben wir relativ fix bis zur Wolfswarte geschafft. Teilweise wurde es da schon recht abenteuerlich, weil das Schmelzwasser des übrig gebliebenen Schnees die Wege überfluteten. Mit etwas nassen Füßen und in T-Shirts trotz Schnee haben wir das aber ganz gut gemeistert. Oben auf der Wolfswarte wurden wir dann mit einem grandiosen Blick über Altenau belohnt. Nach einer kurzen Pause und einigen Fotos ging es dann den weiteren Rundwanderweg wieder abwärts. Zum Ende hin fanden wir zumindest zwei Genossen, die ihren Spaß hatten ;)

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Harzwanderung

Da wir im Dezember Besuch aus Übersee bekamen, haben wir Weihnachten bis Neujahr etwas mehr unternommen. Angefangen mit einer kleinen Wanderung am zweiten Weihnachtsfeiertag auf den Brocken.

Eigentlich werden Touren auf den Brocken bis Oktober empfohlen, weil die Strecken für Schnee und Eis nicht ganz so gut geeignet sind. Wir sind aber jung und dynamisch und der Winter ist gefühlt eher ein Frühling, deswegen sind wir von Schierke aus einen sehr steinigen und holprigen Wanderweg gefolgt.

Der Weg an sich war zwar anstrengend, aber die Temperaturen angenehmen. Nach und nach habe ich Schal, Handschuhe und Jacke abgelegt und in den Rucksack gestopft. Auf dem Brocken angekommen, sah es allerdings ganz anders aus: Ich hatte bereits alle Kleidungsstücke, die ich bei mir trug angezogen und trotzdem gefroren.
Sonst wurde es lediglich bei den Fotopausen merklich frischer. Das war jedoch nichts gegen die windige und eisige Kälte oben auf dem Brocken.

Wie es so mit Hobby-Fotografen ist, wurde allerdings mehr fotografiert als gewandert ;)
Ich selbst habe ein neues Objektiv auf meiner Nikon ausprobiert. Eine 35mm Festbrennweite. Etwas gewöhnungsbedürftig, da die Bildausschnitte nicht mehr so frei und flexibel wählbar sind. Für bestimmte Ausschnitte musste ich ungewöhnliche Positionen einnehmen (z.B. etwas sehr nah am Wasser) oder im Nachhinein schneiden. Sehr angenehm ist die Lichtstärke des Objektivs. Selbst im Schatten sind schöne und scharfe Bilder möglich. Ich habe auch etwas mit der Blende und verschiedenen Belichtungszeiten gespielt. Das Ergebnis könnt ihr Euch hier anschauen:

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Die Wolfswarte

Nachdem ich jetzt seit Wochen (oder sind es schon Monate?!) kein Sport gemacht habe oder in irgend einer Weise einen sportlichen Ausgleich gefunden habe, habe ich mich dazu entschlossen eine Wanderung zu machen. Freitag Abend hatte ich noch bis 18Uhr Vorlesung, da bin ich samstags eh nicht in der Lage zu lernen oder an der Studienarbeit zu schreiben. Also gehts los.

Die Wanderroute „Wolfswarte“ habe ich online bei outdooractive gefunden. Eine Kartendarstellung mit Höhenprofil und Zwischenstopps ist sehr schön dargestellt. Auch die Anteile an Pfade, befestigte Wege und Asphalt / Straße werden angezeigt, was böse Überraschungen, wie nur Asphaltwege vermeidet.

Wolfswarte

Da ich allein unterwegs war, habe ich mir Marc Uwe Kling auf den iPod gepackt und natürlich konnte meine kleine Nikon auch nicht zu Hause bleiben, auch sie braucht Auslauf ;)

In Altenau gibt es gleich am Ortseingang an der Kreuzung Schultal / An der Bornkappe einen recht komfortablen Parkplatz, neben dem die Wanderroute auch schon losgeht. Vielleicht 500m geht man auf der Straße bzw. einem befestigten Weg, ab danach ist es eher Schotter und Waldweg, was sehr angenehm ist.

1 Altenau

Anfangs war das Wetter noch nicht ganz so schön und ich befürchtete auch noch Regen, nach kurzer Zeit wurde es aber doch sehr schön und sonnig. Gerade als ich oberhalb des Dorfes vorbeiging, hörte ich lautes Muhen (trotz Kopfhörer) und blieb irritiert stehen in Erwartung, dass gleich ein paar Rinder vorbeikommen. Es war nicht ganz so, aber sie lagen in nicht allzu weiter Entfernung (Luftlinie) auf der anderen Seite des Tales auf einem Hügel.

3 Altenau von oben

2 Nationalpark

Auf der ganzen Strecke gab es jede Menge Pflanzen und ich begegnete nur wenigen Menschen. Eigentlich so ziemlich nur eine große Gruppe Rentner traf ich am Dammbach, der zum Förster Ludwig Platz führte. Diese gingen dann allerdings einen anderen Weg weiter und ich hatte wieder Ruhe.

6 Blume

Direkt am Förster Ludwig Platz beschloss ich dann nicht auf den breiten Weg zurückzukehren, sondern einen etwas vereinsamten kleinen Weg zu nehmen, auf dem ich dann niemanden mehr traf. Der Weg ließ meine Route allerdings auf die Hälfte der eigentlichen Strecke schrumpfen. Es lohnte sich allerdings die blühende Natur zu entdecken. Auch wenn ich nasse Füße auf dem Weg bekam, denn er war nach kurzer Zeit bereits völlig überflutet. (Irgendwann werde ich Ersatzschuhe einpacken)

5 Förster Ludwig Platz

4 Weg

7 Hornisse

8 Blume

9 Motte

10 Weg

11 Weg

Ich habe auf jeden Fall vor die komplette Strecke noch zu erkunden, denn bereits der Anfang war vielversprechend.