Kategorie-Archiv: Norddeutschland

Hängebrücke bei Rappbodetalsperre

Zum dritten Mal sind wir an der Rappbodetalsperre gewandert, immer mit etwas unterschiedlichen Touren. Seit wir unsere Wandernadel-Stempelhefte haben, sind die Strecken etwas zielgerichteter und es werden weniger Abkürzungen genommen (Ausnahmezustände ausgenommen, aber dazu kommen wir bei der nächsten Wanderung).

Mit einem befreundeten Pärchen sind wir zum ersten Mal über die neue Hängebrücke an der Rappbodetalsperre gegangen. Dadurch, dass die Brücke direkt neben der Talsperre entlangführt ist es etwas witzlos, aber das Erlebnis Hängebrücke bleibt natürlich. Durch den Rundweg haben wir die Brücke nur in eine Richtung verwendet aber wir (eigentlich nicht nur wir) haben uns gefragt, ob der Rückweg im Preis inkludiert ist. Auf jeden Fall ist die Hängebrücke bei Geierlay noch ganz oben auf meiner Liste.

Die Hängebrücke bei der Rappbodetalsperre wurde vom lokalen Eventanbieter Harzdrenalin gebaut und wird von ihnen betrieben. Laut eigenen Angaben ist sie mit 458,5 Meter die längste Hängebrücke der Welt. Im Frühjahr 2017 wurde sie eröffnet und ich hoffe, dass der Ansturm noch weniger wird. Denn als wir dort waren, war sie völlig überfüllt.

Für 6 € kann man in 100 Meter Höhe neben der Rappbodetalsperre laufen. Geöffnet ist sie bereits ab 08:00 Uhr morgens und ich kann nur empfehlen so früh wie möglich da zu sein. Wir waren nach 09:00 Uhr da, weil der Ticketverkauf über den Schalter erst ab 09:00 Uhr möglich ist. Allerdings gibt es auch einen Ticketautomaten, mit dem man ab 08:00 Uhr auf die Brücke kann (Vorsicht, nur Barzahlung am Automaten!).

Palaeon

Da wohnen wir ein Leben lang in der Region und schaffen es nicht einmal in den vielen Jahren das Paläon zu besuchen. Kaum arbeite ich in Stuttgart, gibt es einen Wochenendausflug zum Paläon in Schöningen. :)

Vor ein paar Wochen sind Marc und ich spontan zur Ausgrabungsstätte im Braunkohletagebau gefahren. Wir haben uns sowohl das Museum als auch die Ausgrabung angeschaut.
Es ist echt spannend was so alles in der Region aus vergangenen Zeiten gefunden wurde. Nicht nur die mittlerweile berühmten Speere gehören dazu, sondern sogar auch Säbelzahntiger. Bei einer Führung durch die Ausgrabungsstelle haben wir nicht nur die Funde, sondern auch die verwendeten Methoden und vieles Drumherum kennengelernt.

Leider ist zwar das Fotografieren überall erlaubt, jedoch nicht das Veröffentlichen der Fotos. Das versehentliche Veröffentlichen wissenschaftlicher Errungenschaften durch einen Laien wie mich wäre zu gefährlich… Fotos könnt ihr auf der Webseite des Paläons betrachten.

Das Paläon:

Entspannen auf der Insel

Im Juli haben wir ein verlängertes Wochenende auf Langeoog verbracht. Mit Sonnenschein, Regen, Hagel, Wind haben wir einmal alles mitgenommen an nur drei Tagen. Gleich am ersten Tag haben wir eine Radtour gemacht und mit dem gemieteten Fahrrad die komplette Insel erkundet. Die Sonne hat selbstverständlich ausgereicht, dass ich wie ein Hummer abends ins Hotel gekommen bin. Das ist bei meiner Haut allerdings auch kein Kunststück. Dem sehr wechselhaften Wetter und der EM haben wir romantische Strandspaziergänge zu zweit und sehr viel Ruhe zu verdanken. So viel Ruhe, dass wir auch gemütlich ein paar Schnappschüsse ohne Menschen ergattern konnten.

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Harzwanderung – Wolfswarte

Im März haben wir uns tatsächlich in der Gruppe mal wieder zusammengerafft und sind im Harz auf Wanderung gegangen. Die Wolfswarte hatte ich bereits im letzten Jahr in Kurzform alleine begangen. Dieses Mal sollte es dann aber doch die gesamte Strecke sein, und es hat sich gelohnt!

Beim Förster-Ludwig-Platz haben wir eine kurze Pause gemacht und bei einem Picknick das schöne Wetter genossen. Die restliche Strecke haben wir relativ fix bis zur Wolfswarte geschafft. Teilweise wurde es da schon recht abenteuerlich, weil das Schmelzwasser des übrig gebliebenen Schnees die Wege überfluteten. Mit etwas nassen Füßen und in T-Shirts trotz Schnee haben wir das aber ganz gut gemeistert. Oben auf der Wolfswarte wurden wir dann mit einem grandiosen Blick über Altenau belohnt. Nach einer kurzen Pause und einigen Fotos ging es dann den weiteren Rundwanderweg wieder abwärts. Zum Ende hin fanden wir zumindest zwei Genossen, die ihren Spaß hatten ;)

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