Kategorie-Archiv: Lomography

Spanien, Teneriffa (Atlantischer Ozean)

Urlaub auf Teneriffa – eine paradisische Insel im Atlantik.

Auch ohne Tauchausrüstung kann man im Atlantischen Ozean wunderbar Schnorcheln und Apnoe Tauchen. Hier habe ich wieder meine Lomo mit dabei gehabt und ein paar Impressionen aus der Unterwasser-Welt mitgenommen.

Der Atlantik ist jedoch furchtbar kalt und für jede Frostbeule ist ein Neo nur zu empfehlen. Ich hab mich beim Schnorcheln bereits nach wenigen Tagen erkältet. Und nicht nur die Kälte ist abschreckend, auch der Wellengang ist furchteinflößend. Sicherlich bemerkt man diesen unter Wasser nur noch als mildes hin-und-her-schunkeln, trotz allem muss man ständig aufpassen nicht gegen Felsen oder der Küste gegen zu prallen.

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Die Sicht ist einfach nur wunderschön. Selbst bei einer Tiefe von 6-7 Metern kann man bis zum Grund sehen, und dementsprechend auch ganz angenehm fotografieren.

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In den kleineren Buchten sind einige bunte Fische zu sehen, mit der Lomo ist es jedoch schwer diese zu erwischen, geschweige denn ein fokussiertes Bild zu bekommen. Aber es sollte ja auch nur ein erstes Spielzeug zur Unterwasserfotografie werden.

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USA, Kankakee (Haigh Quarry)

Nächste Dienstreise, nächste Tauchmöglichkeit:

Beruflich war ich in Mount Vernon (Illinois), da kamen mehrere Tauchplätze in Frage: Mermet Springs, Lake Michigan, Haigh Quarry.

Mermet Springs liegt etwa 2 Stunden Autofahrt südlich von Mount Vernon, es gab jedoch sehr wenige Informationen online und auch kaum Ansprechpartner (es hatte niemand geantwortet). Allein hinzufahren, um dann doch nicht tauchen zu können war mir zu aufwändig.

Ich hatte aber im Chicago Scuba Club ganz gute Ansprechpartner gefunden, die sich nicht nur direkt mit mir zum Tauchen verabredet haben, sondern ein Dive Instructor hat in dem Zeitraum, in dem ich in den USA war einen Advanced Open Water Diver (PADI) Kurs angeboten. Da konnte ich natürlich nicht nein sagen.

Gesagt, getan, ein Wochenende Tauchen pur mit dem Chicago Scuba Club am See Haigh Quarry.

Es war wieder ein Süßwassersee, jedoch um einiges kälter als in Mexiko. Zum ersten Mal trug ich nicht nur einen Neoprenanzug, sondern auch Haube, Handschuhe und Füßlinge.

Nicht nur die Ausrüstung war neu, auch habe ich hier zum ersten mal meine Unterwasserkamera von Lomography verwendet. Die Fisheye ist laut Beschreibung zwar „nur“ bis 25Meter wasserdicht, aber auch bei 30Meter gab es keine Probleme.

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Im Haigh Quarry gibt es einige Parcours, um sich in Navigation zu schulen. Das ganze wird noch anspruchsvoller, wenn der See gut besucht ist, denn dann wird viel Dreck vom Grund aufgewirbelt und die Sicht wird sehr schlecht.

Es sind einige Wracks in der unter Wasser gesetzten Mine positioniert worden, die nicht zu weit auseinander, aber trotzdem nicht zu leicht zu finden sind. Das Flugzeug wurde von meinen Buddys erst am vierten Tag gefunden, leider war ich da nicht mehr da. An dem Truck, dem Boot und den Schienen der alten Mine konnte ich mich aber auch erfreuen.

Besonders unterhaltsam waren die Fische. Als Erstbesucher hat man noch vor dem gut einen Meter langen Catfish am meisten Respekt. Der ist allerdings von Tauchern völlig unbeeindruckt und lässt diese in Ruhe. Die kleinen Fische allerdings sind es gewohnt von den Tauchern gefüttert zu werden. Wenn das nicht passiert, picken die Fische an den Tauchern rum, was bei aufgeweichter Haut unter Wasser überraschend unangenehm sein kann.

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